Touristikinformationen - Sehenswürdigkeiten

Bilder von Hunsrück und Nahe

Kirn an der Nahe - Herrstein Fischbachtal - Wanderweg und Wildpark an der Kempfelder Wildenburg

Rheinland-Pfalz - Hunsrück und Nahetal -


Der Hunsrück erstreckt sich zwischen Mosel und Nahe von der Saar bis hin zum Rhein. Nur wenige grössere Städte und zahlreiche kleinere Gemeinden sowie viele kleine Dörfer verteilen sich über die Höhenzüge des Hunsrück bis hinab in die Täler von Mosel, Ruwer, Saar, Dhron, Prims, Nied, Nahe und Idarbach.
Die Urlaubsgebiete um den Bostalsee ( Richtung Saarland ) und dem Losheimer Stausee sowie der Primstalsperre bieten den Wassersport-Freunden einen abwechslungsreichen Aufenthalt in den Ferienregionen im und nahe des Hunsrück. Nachfolgend einige zentrale Orte der verschiedenen Landkreise in Hunsrück und Umgebung.







Ein wichtiges regionales Zentrum ist Idar-Oberstein. Die Edelsteinstadt an der Nahe erlangte seine Grösse und Bedeutung durch umfangreiche Funde an Edelsteinen in den umliegenden Minen. In Idar-Oberstein und den kleineren Orten der Umgebung entwickelte sich das Schleiferhandwerk. Zunächst waren es wassergetriebene Schleifen, aus denen später viele Industriebetriebe hervorgingen.
Heute werden vorwiegend Importsteine verarbeitet. Funde sind seltener geworden. Auch Besuchern stehen einige Schürfstellen offen, an denen jeder Suchende sein Glück probieren kann. Mit weit weniger Aufwand lässt sich aber auch in den Mineralienshops so manches günstige Schnäppchen machen. Ein schön geschliffener Achat, ein Amethyst oder ein Bergkristall sind schöne Erinnerungsstücke an den Urlaub im Hunsrück.
eine Sonderstellung nimmt der Ort Hahn im Hunsrück ein, dort befindet sich der Flugplatz Hahn, der eigentlich zur Nachbargemeinde Lautzenhausen gehört. Die Bezeichnung "Flugplatz Hahn" bekam diese Airbase bereits zu Zeiten der militärischen Nutzung durch die US-Streitkräfte, die im Hunsrück eine hohe Präsenz hatten. Glaubwürdigen Legenden zufolge war der Ortsname "Lautzenhausen" schlicht zu unaussprechlich und zu kompliziert, daher stand der kleine Ort "Hahn" als Namensgeber Pate. Heute ist der Flugplatz eine wichtige Drehscheibe im Hunsrück, hochmodern und dennoch mit einem verbliebenen Charme von Gemütlichkeit. Grosse Beliebtheit erlangte dieser Flugplatz überregional als Destination des Economy-Fliegers Ryan Air.

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Die geologischen Sehenswürdigkeiten im Hunsrück
Im Jahrmillionen alten Hunsrücker Schiefergebirge, einem Teil des Rheinischen Schiefergebirges, befinden sich zahllose fossile Meerestiere, die schon seit Generationen das grosse Interesse internationaler Forscher und Fossiliensammler weckt. An vielen Orten der Hunsrück Schiefer- und Burgenstrasse findet der Besucher interessante Informationen und umfangreiches Anschauungsmaterial. Besucherbergwerke, Steinbrüche und Museen bieten vielerorts Gelegenheit, die archäologischen Kenntnisse zu vertiefen.
Besucherbergwerk Herrenberg Die historische Schiefergrube Herrenberg liegt nur wenige hundert Meter ausserhalb von Bundenbach im Hunsrück an der Schiefer- und Burgenstrasse. Von der Hauptstrasse aus ist der Weg dort hin beschildert und mit dem PKW erreichbar. Die letzten 200 m sind Fussweg. Die Besuchergrube gibt in eindrucksvoller Weise Aufschluss über die Arbeit des Bergmannes und zeigt die Arbeitsweise untertage.In mehreren Terrassen liegen die Abbaue und Weitungen im Berginneren übereinander. Deutlich sichtbar sind die Quarzadern im Wechsel mit dem typisch graublauen Schiefergestein. Das 1975 vom Verein für Fossilienfreunde in mühevoller Kleinarbeit freigelegte Schaubergwerk bietet eine interessante Führung, ein Fossilienmuseum und eine kleine Gaststätte sowie einen Kiosk mit Sitzplätzen im Freien mit wunderbarem Blick ins Hahnenbachtal und auf die nahegelegene Schmidtburg.
Tagebau Bocksberg-Eschenbach Der Betrieb in der Schiefergrube Bocksberg-Eschenbach bei Bundenbach wurde bereits vor einigen Jahren eingestellt. Sie zählt zu einer der letzten aktiven Gruben im Bereich der Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße. In der Region wurde über 150 Jahre lang Schiefer abgebaut, zunächst unter Tage und später auch im Tagebau.
Kaisergrube bei Gemünden Die Kaisergrube in Gemünden ist eine der zahlreichen Schieferbergwerke des Hunsrücks. Bekanntheit erlangte die Grube durch beeindruckende Fossilienfunde. Hier wurde in den 1960er Jahren mit Röntgenaufnahmen die fossile Pflanzen- und Tierwelt des Devon erforscht. Auf der ausgedehnten Schieferabraumhalde befindet sich eine Aussichtsplattform. Von hier aus erkennt man einen vermutlich mittelalterlichen, terrassenförmig angelegten Schiefertagebau, der im Jahre 1969 freigelegt wurde. Die Kaisergrube war eine der grössten und am längsten betriebenen Schiefergruben in Gemünden. Sie wurde im Jahre 1873 erschlossen und der Betrieb hielt bis 1961 an. Nur ein kleiner Bereich der damaligen Grubenanlage ist heute noch begehbar.
Fossilien- und Naturkundliches Museum in Simmertal Der alte Ortskern von Simmertal bietet dem Besucher ein historisches Bild. Das Rathaus von 1499 gehört zu den ältesten noch erhaltenen Bauwerke dieser Art in der Region Hunsrück. Hier befindet sich ein naturkundliches Museum mit Fossilien- und Mineralienabteilung sowie pflanzen- und vogelkundlichen Ausstellungen.

Hunsrück und Nahetal- - Rheinland-Pfalz

 

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