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Der Ort Bogny-sur-Meuse und Umgebung

Bogny-sur-Meuse und Umgebung - Geschichte der Haimonskinder

Ardennes - Bogny-sur-Meuse - 08120


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die Geschichte der Haimonskinder
Bilder der Skulptur bei Bogny-sur-Meuse und Erklärungen zur Sage
Die Haimonskinder waren die vier Söhne des Grafen Haimon (Aymon de Dordogne) und dessen Gemahlin Aja, Schwester Karls des Grossen. Die Vier sind die zentralen Akteure in der Heldendichtung um die sogenannten Haimonskinder. Abenteuerliche Eigenschaften werden dabei dem Wunderross Bayard zugeschrieben, einem riesigen Pferd mit enormen Kräften und unfassbarer Schnelligkeit und Ausdauer bis hin zu magischen Kräften. Immer wieder rettet Bayard den vier Kindern das Leben auf ihren diversen Fluchten durch die Regionen des heutigen Deutschlands und Frankreichs. Hinweise auf Handlungsorte dieser immer wieder adaptierten Geschichte finden sich unter anderem in der Reinoldikirche in Dortmund, als Bronze-Ensemble in Köln-Braunsfeld, oder wie auf den hier gezeigten Bildern des Pferdes der Haimonskinder in Bogny-sur-Meuse.
Wo man den Beginn Europäischer Geschichte ansetzen soll, liesse sich lange diskutieren. Liegen die Wurzeln Europas in Römischer Zeit oder bei Karl dem Grossen ? Festzustellen ist, dass verifizierbare Aufzeichnungen vor dem 8. Jahrhundert nur schwer zu finden sind. Dafür mag es vielerlei Gründe geben. Eine mögliche Ursache sei hier angeführt : Mit der Einigung und der darauffolgenden Christianisierung weiter Teile des heutigen Europas durch Karl den Grossen, entstanden Kirchliche Organisations-Strukturen. Damit einher ging die Schaffung umfangreicher Kirchenarchive. Alte Kirchenbücher gehören zu den wichtigsten Datenquellen für Recherchen nachhistorischen Persönlichkeiten. Sie bieten weit mehr Informationsgehalt als Grabinschriften. Aus vorkirchlichen Zeiten bestehen hingegen vorwiegend die ehemals nur mündlichen Überlieferungen, gestützt auf wenige Artefakte, aus denen einige Daten nachvollziehbar hervorgehen. Und selbst diese Erzählungen erfuhren über die Jahrunderte immer wieder inhaltliche Anpassungen an den Zeitgeist und an regionale Besonderheiten. Viele Informationen lassen sich nur noch aus Sagen und Mythen ableiten, wobei sich ein und die selben Ausgangsfiguren in verschiedensten Akteuren wiederfinden. So stützen sich viele Berichte zur Zeit von Karl I. ( ...der Grosse ) auf Geschichten um die Helden des karolingischen Sagenkreises, die sich gerne mit "edlen Rittern" befassten. Erst viel später fanden diese Sagen in gedruckter Form grosse Verbreitung. Spannende Geschichten, oft in leichtem erzählerischen Stil und einem breiteren Publikum verständlich, waren Grundlage dieser, nich immer historisch allzu wertvollen Literatur. Im 15. Jahrhundert entwickelte sich schnell ein Markt für diese populären Druckerzeugnisse. Da lagen aber die Ursprünge der Handlungen bereits Jahrhunderte zurück. Die frühe Alphabetisierung beschränkte sich zunächst noch auf einen kleineren, wenn nicht gar "erlesenen" Bevölkerungsteil. Die Vorleser sorgten dennoch für eine grosse Verbreitung gedruckter Werke. Der historische Anspruch solcher Bücher ist eher gering. Weit höhere Auflagenstärken, wie sie im 17. und 18. Jahrhundert erreicht wurden, sorgten nochmals für eine weitere Kommerzialisierung, was vor allem zu Lasten authentischer Inhalte ging. Diese, später auch als "Volksbuch" geläufigen Erzeugnisse sind in vielen Fällen als Quelle unerlässlich, können aber nur als Teilaspekte dienen. Zahlreiche Sagen fanden Einzug in diesen Teil der Literatur. Als Beispiel sei hier die Geschichte der Heymonskinder und ihrem sagenumwobenen Ross Bayard genannt :





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