Touristikinformationen - Sehenswürdigkeiten

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Rheinland-Pfalz - Ruwer -

Gemeinde Ruwer Südöstlich von Trier liegt der Ort Ruwer in der Weinlandschaft des unteren Ruwertals, die dem Weinkenner bestens bekannt ist. Zu den Ufern der Ruwer erstrecken sich die Landschaften des Osburger Hochwalds und die bewaldeten Ausläufer des Hunsrücks. Land- und Forstwirtschaft, sowie besonders Weinbau und Tourismus prägen das Bild der Region. Früher spielte auch der Schieferabbau im Ruwer-, Riveris- und Noßertal eine wichtige Rolle.
Auf der Trasse der ehemaligen Hochwaldbahn verläuft heute der Ruwer-Hochwald-Radweg und verbindet entlang der Ruwer auf einer Strecke von etwa 50 Kilometern das Moseltal mit den Höhen des Hunsrücks. Die Nutzung der früheren Bahntrasse ermöglichte eine sehr steigungsarme Streckenführung. Die zahlreichen Brücken bieten beeindruckende Ausblicke in die Landschaft. Durch das Ruwertal führt die Ruwer-Riesling-Route, eine Weinstrasse zwischen den Riesling Steillagen an der Mündung des Ruwer in die Mosel und dem Oberlauf des Ruwer durch die vielen Weinorte. Die Ruwer ist ein rechtsseitiger Nebenfluss der Mosel. Sie entspringt am Fusse des Rösterkopf bei Osburg, mit 708 m über NN die höchste Erhebung des Osburger Hochwaldes im Hunsrück. Die Ruwer fliesst durch Kell am See, Niederkell, Zerf und Hentern. Am Flussverlauf liegen unter anderem die Burg Heid, die Hinzenburg, die Orte Schöndorf, Pluwig, Gusterath, Sommerau, Waldrach, Kasel und Mertesdorf im Landkreis Trier-Saarburg. Die Ruwer ist im Einzugsbereich des Hunsrück der wasserreichste Nebenfluss der Mosel. Seit der Römerzeit wird hier an den sonnigen Hängen der Ruwer der Ruwerwein angebaut. Im milden, fast meditarranen Klima, auf den charakterisitischen Schieferböden der Region, bestehen beste Bedingungen zum Anbau des Riesling. So besteht an der Ruwer eine rund 2000 Jahre alte Weinbautradition. Die Arbeit in den Reben erfolgt an Steilhängen, so muss nahezu jeder Arbeitsgang in müehevoller Handarbeit erledigt werden. So entstehen jährlich etwa 2 Mio Flaschen besten Weines. Die Landschaft um die Gemeinde Ruwer ist geprägt vom Gegensatz zwischen dem romantisch verträumten Tal und den Mittelgebirgslagen des Osburger Hochwaldes. Der sich über mehrere Hektar ersteckende Weyrichsbruch ist eines der seltenen Quellmoore. Durch die Vegetation aus Pfeifengras und Moorbirken führt ein begehbarer Knüppeldamm. Aufmerksame Naturfreunde entdecken hier noch selten gewordene Wollgräser sowie den Sonnentau, den Bärlapp oder die Moosbeere. Unweit dieser ruhigen Idylle liegt der Holzerather See, ein touristisch erschlossenes Freizeitgebiet mit Badestegen und Spielplatz.

Ruwer- - Rheinland-Pfalz

 

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