Informationen zu geschichtlich und touristisch interessanten Orten und Begebenheiten im heutigen Departement Aube

 










Aube


Das Département Aube, Département 10, liegt in der Region Champagne-Ardenne.

Sehenswürdigkeiten in Bar sur Aube

Mönchskeller aus dem 12. Jahrhundert, Klosters Clairvaux.
Bibliothek aus dem 16. bis 17. Jahrhundert
Kirche Saint-Pierre aus dem 12. Jahrhundert
Kirche Saint-Maclou, früher Teil des Schlosses der Comtes




Sehenswürdigkeiten in Nogent sur Seine

Kirche Saint-Laurent, Gotik und Renaissance aus dem 15.–17. Jahrhundert
Museum Paul Dubois et Alfred Boucher - Malerei, Bildhauerei und Archäologie
Pavillon Henri IV
Kapelle Dieu de Pitié




Sehenswürdigkeiten in Troyes

Altstadt mit Häusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert
Gotik- und der Renaissancekirchen :
Kathedrale Saint-Pierre-et-Saint-Paul mit Glasgemälden aus dem 13. bis 16. Jahrhundert
Stiftskirche Saint-Urbain, gegründet unter Papst Urban IV. 1262
: Renaissancekirche Saint-Martin-des-Vignes 17. Jh
Saint-Rémy, 14. bis 16. Jahrhundert
Saint-Pantaléon, Barock des 16. Jahrhunderts
Bischofspalast aus dem 16.–18. Jahrhundert mit Musée d’Art Moderne
Abbaye St. Loup aus dem 17. bis 18. Jahrhundert mit Museum für Kunst, Archäologieund naturhistorischer Abteilung
Medizinisches Museum aus dem 18. Jahrhundert


Lage des Departements  Aube
Lothringen und seine Nachbarregionen
Nachbarländer Belgien - Luxemburg - Deutschland
Region Elsass
Bas-Rhin und Haut-Rhin
Region Franche-Comté
Doubs - Jura - Haute-Saône - Territoire-de-Belfort
Region Champagne-Ardenne
Ardennes - Aube - Marne - Haute-Marne

Lothringen und Europa
Europäische Vergangenheit und Gegenwart
Lothringens Beitrag zur Europäischen Integration

Europa - Glaube und Macht

der Weg zur Meuse und nach Verdun
Douaumont und die Champs de Bataille
La Grande Guerre
Chronologie 1914
Verdun im Jahr 1916
die Stadt Verdun
die Voie Sacrée zwischen Verdun und Bar-le-Duc
Bar-le-Duc
Die Oberstadt von Bar-le-Duc mit der Kirche Saint Etienne

die grossen Politiker in Frankreich und Deutschland
ab Mitte des 20. Jahrhunderts - Chronologie

die Region Saar-Lor-Lux

die Lothringischen Departements
Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle und Vosges

Karl IV. Herzog von Lothringen und Bar
50 Jahre Lothringer Geschichte im 17. Jahrhundert

Karl V. bis Stanislaus I. Leszczynski

Einige chronologische Daten zur frühen
Geschichte von Lothringen

Von der Dynastie Habsburg-Lothringen
bis zu den Schüssen von Sarajevo

Jeanne d´Arc
jede Zeit braucht ihre Helden


Troyes gilt als der nächstgelegene Ort zu den Katalaunischen Feldern, wo im Jahr 451 die historische Schlacht zwischen Attila und Aëtius stattfand.
Wo genau diese Schlachtfelder liegen steht nicht mit Sicherheit fest. Als erwiesen gilt die Ebene zwischen Châlons-en-Champagne und Troyes.
Das Schlachtfeld wird in Aufzeichnungen als Ebene südlich eines Flusses beschrieben, also den Katalaunischen Feldern südlich der Marne.

Im 10. Jahrhundert bestand eine Grafschaft Troyes mit dem Hauptort Troyes. Von Ende des 9. bis zum Anfang des 11. Jahrhunderts war Meaux Hauptstadt der Grafschaft Meaux. Durch Zusammenfassung der beiden Grafschaften Troyes und Meaux entstand die Grafschaft Champagne, die Hauptstadt blieb Troyes.

König Ludwig XI. versorgte ab 1468 seinen Bruder Charles de Valois, Duc de Berry, mit dem Titel eines Herzogs der Champagne.

Während des Mittelalters gehörten die Grafen der Champagne zu den mächtigsten Fürsten Frankreichs.
Durch bedeutende Taufen, wie die des ersten christlichen Frankenkönigs Chlodwig I. (496) und weiterer Persönlichkeiten ihrer Zeit, sowie durch Remigius von Reims, einem der meistverehrten Heiligen des fränkischen Volkes, gewann die Region wesentliche religiöse Bedeutung mit Zentren wie Saint-Denis und Reims.

Sämtliche französischen Könige wurden in der Kathedrale zu Reims gekrönt und gesalbt.
Die grossen Messen Europas wurden hier gehalten und waren sehr bald ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Einen nachhaltigen kulturellen Beitrag leisteten die berühmten Bildhauer- und Malerschulen von Troyes.
Kirchenfensterbauer schufen hier bedeutende Werke und machen Troyes zur gerühmten "Heiligen Stadt der Kirchenfenster“.

Der Wasserreichtum des Landes bot Tuchmachern, Mühlenbetrieben und Gerbereinen gute Standorte.
Der steigende Papierbedarf nach Verbreitung der Gutenbergschen Druckerpressen machte die Papiermanufakturen zu einflussreichen Lieferanten.
Papier aus Troyes wurde im 14. Jh. über die Grenzen hinaus berühmt.
Die Produktionstechnik kam zunächst von Spanien und Italien und entwickelte sich ab dem 14. Jahrhundert in der Region um Troyes.
Auch in der angrenzenden Grafschaft Bar entstanden zahlreiche Standorte der Papiermacherei. Im 15. Jahrhundert waren die Papiermühlen von Epinal, im heutigen lothringischen Departement Vosges, ein wichtiger Wirtschaftsbereich. Die Papiermühlen trugen bis ins 17. Jahrhundert erheblich zur wirtschaftlichen Entwicklung bei.

Zu Beginn des 12. Jahrhunderts entstand durch Hugues de Payns der Tempelorden. Dieser wurde 1128 im Konzil von Troyes bestätigt.
Mit Urban IV. stammte sogar ein Papst aus Troyes.
Die Heirat zwischen Johanna von Navarra, Gräfin der Champagne, und dem späteren König Philip dem Schönen, kam Troyes 1284 unter die Französischen Krone.

Hinweise zum 15. Jh.
1420 Vertrag von Troyes.
1429 Johanna von Orleans und Karl VII. - Kampf zur Befereiung von Reims aus der Herrschaft der Engländer.
Mit der Entwicklung zum Zentralstaat unter Ludwig XIV. verlor die Stadt Troyes an Macht und Einfluss.

Mit dem Aufkommen der Webstühle für "Gewirke" im 18. Jahrhundert setzte in Troyes eine erneute gute Wirtschaftsentwicklung ein.

Im 19. Jh überzog zunächst Napoleon das Land mit Krieg. 1870 besetzte die preussische Armee das Land.
Im 20 Jahrhundert folgten Jahre deutscher Besatzung (bis 1944) bis zum Eintreffen amerikanischer Alliierter.

Heute ist die Stadt an der Seine ein beliebtes Touristikzentrum. Die Weine der Region werden grossenteils zu Champagner verarbeitet.



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