Touren und Sehenswürdigkeiten
in den Bundesländern





Unterkünfte in den Bundesländern finden Sie über die Deutschlandkarte




Sonderrubriken für
Rheinland-Pfalz
- ( RP-Nahetal ) und Baden-Württemberg




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Informationen für Urlaub in den deutschen Bundesländern

Hier finden Sie Informationen und Tourenvorschläge zu verschiedenen Regionen in Deutschland.


Diese sind in den ausführlicheren Teilen das Ergebnis eigener redaktioneller Recherche und beziehen sich auf den aktuellen Zeitpunkt, zu dem die Region bereist wurde.

Bilder vom Deutschen Eck in Koblenz
Wappen am Denkmal für die Deutsche Reichsgründung 1871













Gemeinden in Deutschland werden in Landkreise zusammengefasst. Ein Landkreis ist also ein Gemeindeverband. Daneben gibt es sogenannte kreisfreie Städte. Eine kreisfreie Stadt gehört keinem Landkreis an, sie bildet einen eigenen Stadtkreis.
Für den Urlauber in einer Region ist diese Gliederung sicher von untergeordnetem Interesse. Dennoch kann es Sinn machen, sich für Tourist-Infos an das Büro der nächstgelegenen Kreisstadt zu wenden, da die oft sehr dörflichen Informationsstellen der kleineren Orte oft nur sehr begrenzte Öffnungszeiten bieten. Immer wieder muss man leider feststellen, dass die Touristikbüros in der Gemeindeverwaltung untergebracht sind und daher gerade am Wochende, wenn man sie bräuchte, geschlossen sind.
Das mag vielerorts mit den gewachsenen Strukturen zusammenhängen, die stets darauf bedacht waren, Fördermittel innerhalb verwaltungsnaher Seilschaften zu halten und zu verteilen. Private Touristikinitiativen werden dabei gerne bewusst aussen vor gehalten, dabei wären gerade diese durchaus in der Lage, auch am Wochende die bestehenden Personalressourcen zu nutzen, um für Gäste touristisch wichtige Informationen bereitzuhalten. In vielen Gemeinden und Landkreisen ist das Ressort der Touristikinformation fest in der Hand vereinsmeiergeführter Organisationen mit auffälliger Nähe zu immer den selben Mitgliedern eines "Netzwerkes", welches natürlich nur aus rein organisatorischer Effizienzbestrebung heraus eng zusammenarbeitet.

Am Wochenende bleibt also dem Urlauber in den meisten Orten nur die Information über das Internet. In grösseren Städten ist die Lage weit unproblematischer. Die städtischen Tourist-Infos sind gerade an Sonn- und Feiertagen geöffnet, da dort Leistungen wie Stadtrundfahrten ebenso angeboten werden.

Vermieter für Ferienhäuser oder Ferienwohnungen finden Urlauber am einfachsten über Vermieterportale. Dort inserieren Urlaubanbieter ihre Unterkünfte und informieren mit Beschreibungen und Bildern zu Lage, Ausstattung und zu Preisen. Gute Portale informieren auch zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Auch auf den Seiten der Vermieter finden sich oft wichtige und interessante Informationen zum Urlaubsort.


Nahezu jede Gemeinde in Deutschland hat sich auf den Tourismus eingestellt. Mehr oder weniger Sehenswertes wurde im Laufe der Zeit recht gut herausgeputzt und wird dem Gast gerne präsentiert. Selbst Orte, in denen eigentlich keine wirklichen Highlights dargeboten werden können, warten zumindest mit der unausweichlichen Kirche auf, die mit viertelstündlichen Gebimmel auf sich aufmerksam macht. Betrachtet man als Urlauber die Fremdenverkehrsseiten vieler Gemeinden, fällt es nicht immer leicht, die wirklichen Sehenswürdigkeiten einer Region auszufiltern. Jedes noch so kleine und unbedeutende Nest rühmt sich gerne seiner grossen historischen Ereignisse und stellt, wenn es sein muss auch noch die letzte dicke Eiche als Kulturerbe in den Vordergrund ihrer Bemühungen, im erlauchten Kreis der wahren Kulturstätten mitspielen zu dürfen.

Dennoch gibt es zahlreiche kleine und ebenso unscheinbare Gemeinden, in denen es Grossartiges zu entdecken gibt. Um diese Sehenswürdigkeiten aus der grossen Menge von Kulturgütern provinziellen Ranges herauszufinden, ist eine gute Reisevorbereitung sinnvoll. Wer sich zuvor in Fachforen und Reiseführern über die vorgesehene Urlaubsregion informiert, kann sich schon vor Reiseantritt die wichtigsten Besichtigungsstätten zusammenstellen. Die Touristik-Information vor Ort ist nützlich, und sie ist eine wichtige Anlaufstelle für Urlaubsgäste, aber gerne wird dort auch mal manch Banalität als sehenswert gepriesen, die aus lokaler Sicht bedeutend sein mag, den Reisenden jedoch nicht unbedingt interessieren müsste.

Nach gut einem Dutzend Kirchenbesichtigungen bleiben noch die unzähligen Dorfmuseen, in denen zwar dem Besucher recht bemüht das Landleben der letzten Jahrhunderte möglichst authentisch dargelegt wird, aber es ist letztlich doch eher ermüdend, sich die subtilen Unterschiede diverser Ackergeräte in stundenlanger Betrachtung der Exponate herauszuarbeiten.

Der Wettstreit um Urlaubsgäste trieb in so mancher Region sagenhafte Blüten. Es scheint, als habe man mancherorts gar völlig verdrängt, dass irgendwo auch die Mittel erarbeitet werden sollten, mit denen Touristen die Reisen finanzieren. Eine Volkswirtschaft kann auf Dauer nicht vom gegenseitigen Besuchen und Bestaunen leben, und nicht jeder Verlust von produktiven Arbeitsplätzen kann sinnvoll durch touristische Dienstleister ersetzt werden. Natürlich ist die gute Organisation von Tourismus ebenso harte Arbeit, sie hat aber mit Produktivarbeit nur wenig zu tun und kann keine dauerhaft tragende Alternative für ehemalige Industriestandorte sein. Wenn alle Gemeinden dazu übergehen, die Freizeitangebote über die produktiven Gewerbe zu stellen, leidet die Gesamtqualität touristischer Attraktionen. Vielleicht liegt darin auch einer der Gründe für das grosse Wehklagen vieler selbst ernannter Tourismusorte, in denen das Freizeitangebot sich schon seit Jahrzehnten konsequent auf Wandern und Radfahren bescheidet. Die Werbung vieler Gemeinden mit Rad- und Wanderwegen ist oft ein Synonym für den sprichwörtlichen abendlichen Treffpunkt von Fuchs und Hase.

Die Reiseredaktion berichtet über Sehenswürdigkeiten in den deutschen Urlaubsgebieten.

Deutschland bietet kulturell interessierten Reisenden eine Vielzahl an Museen, die Zoologischen und Botanischen Gärten sind vielerorts vorbildlich und gut erschlossene Naturparks finden sich in allen Bundesländern.

Rheinland-Pfalz mit den Landschaften Mittelrhein, Westerwald, Eifel, Moselland sowie Rheinhessen-Nahe, der Westpfalz und der Rheinpfalz bietet klimatisch milde Weinbaugebiete ebenso wie mittlere Gebirgslagen.

In den Höhenlagen des Hunsrück, einem der Mittelgebirge, finden sich sogar Skigebiete. Gerade der Hunsrück ist eines der beliebtesten Ziele für Urlauber aus den Niederlanden. Schiefer und Edelsteine machten die Region bekannt.

Süddeutschland umfasst Reiseziele wie die Bayerischen Seen, Hochgebirgslagen der Alpen und interessante Fliessgewässer. In Baden-Württemberg liegen die Höhen der Schwäbischen Alb und der Schwarzwald.

Westlich des Schwarzwaldes erstrecht sich die weite Rheinebene mit dem Breisgau und dem Kaiserstuhl. Gleich jenseits des Rheins erwartet das Elsass mit den typischen adrett geputzten Fachwerkdörfern und den berühmten kulinarischen Freuden den Gast.
Wetter im Elsass

Die Bodenseeregion hat ihren besonderen Reiz. Durch die Nähe zu den Nachbarländern Österreich und Schweiz bietet gerade der Bodenseeraum beste Gelegenheiten für Tagesausflüge, sodass auch in einem längeren Urlaub sich stets genügend Sehenswertes findet.


Als eines der dichtbesiedelten Länder mit langer und bewegter Geschichte, hat Deutschland jede Menge Sehenswertes zu bieten. Ein hoher Wohlstand und der fest verwurzelte Hang zur Pflege und Erhaltung des Bestehenden, sorgt für einen stets vorzeigbaren Zustand der meisten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Das vielerorts belächelte Organisationsstreben der Deutschen bringt es mit sich, dass auch Kulturgüter perfekt verwaltet, kategorisiert und katalogisiert wurden, sodass eine perfekte Museumsstruktur entstand. Zu fast jedem Gebäude findet sich eine festgehaltene Historie, die Vita jeder Person, die von öffentlichem Interesse sein könnte, wurde akribisch dokumentiert und nichts scheinen die Deutschen mehr zu lieben als die Vergangenheit.
So ist es naheliegend, dass gerade in Deutschland eine auffallend hohe Dichte an Erinnerungs- Mahn- und Denkmalen besteht. Bewahren, Erinnern, Aufarbeiten, Bewältigen... Hauptsache, man befasst sich mit Gewesenem. Das zeugt von Verantwortung und Bewusstsein, und es wirkt obendrein sehr gebildet, ist aber der unumstössliche Beweis für die Zugehörigkeit zu den grossen Kulturnationen der Welt.

Wer also ein lebendiges Museum besuchen will, ist mit einer ausgiebigen Reise durch alle Regionen Deutschlands richtig beraten. International beliebte Highlights, die in der Weltrangliste der Sehenswürdigkeiten ganz oben rangieren, gibt es in Deutschland in unvergleichlich hoher Zahl. Als ein Zentrum Europäischer Geschichte spielten die Regionen inmitten Europas in allen Epochen eine wichtige Rolle. Somit erklärt sich auch die hohe Dichte historischer Artefakte, was Deutschland zum Ziel interessierter Reisender aus allen Ländern und Kulturen macht.



Die grosse Vielfalt deutscher Urlaubsregionen ermöglicht es, für nahezu jeden Urlaubswunsch das geeignete Reiseziel zu finden.

Sportlich ambitionierte Urlauber bevorzugen die Nähe zu Eventparks, die Bergregionen oder die Wassersportreviere der jeweiligen Urlaubsregionen. In Norddeutschland stehen Badeurlaub und Wassersport im Vordergrund, die Deutschen Mittelgebirge eignen sich als Reiseziel für die Freunde des Wanderns oder des Trekkings in allen Schwierigkeitsgraden, der Osten und der Süden bietet zahlreiche Binnenseen, und wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, findet geeignete Orte in den relativ gering besiedelten Regionen und den vielen Landschaftsschutzgebieten.

Zu den Deutschen Mittelgebirgen zählt beispielsweise das Rheinische Schiefergebirge mit landschaftlich sehr reizvollen Regionen wie dem Hunsrück. Sehenswerte Städte wie die Edelsteinstadt Idar-Oberstein, kleine, teils fast schon verträumte Dörfer mit den charakteristischen Dächern und Fassaden aus Naturschiefer, der in verschiedensten Deckungsarten seit Jahrhunderten kunstvoll verarbeitet wird, ausgedehnte Mischwälder und landwirtschaftlich geprägte Hochflächen prägen das Landschaftsbild zwischen Mosel und Nahe.



Gerade im Urlaub ist ein gutes gastronomisches Angebot wichtig. Im Alltag ist der Gaststättenbesuch für die meisten eher die Ausnahme. Im Urlaub hingegen sind Lokalbesuche weit häufiger.
Wer am Urlaubsort keine geeigneten Restaurants vorfindet, ist schnell und mit Recht enttäuscht. Die Gastrowelt ist in Deutschland weitgehend intakt. Das Kneipensterben hat zwar klar sichtbare Spuren hinterlassen, aber dennoch sind selbst im ländlichen Raum besonders die guten Lokale übriggeblieben. Die Strukturen in der Gastronomie haben sich in allen Regionen über die Jahrzehnte hinweg gewandelt. Wo einst die gute alte Currybude stand, dreht sich heute der unvermeidliche Spiess, und wo noch vor 10 Jahren die greise Bedienung mit Kittelschürze ständig die Tischkommunikation jäh unterbrach, mit der ständigen stereotypen Frage nach positivem feedback bezüglich der Qualität des dargereichten Schweinebratens, findet sich bestenfalls noch die Werbetafel eines Immobilienmaklers.
Auf der grünen Wiese und ebenso in bester Ortslage lockt das grosse M oder andere grosse Fastfoodketten mit emsig gebrandeten Werbelogos.

Man mag es bedauern, dass die Hausmannskost fast nur noch am heimischen Herd, und selbst dort nur selten, zu finden ist. Das ist aber nur die logische und marktwirtschaftlich begründete Folge eines Verhaltens beider Seiten.
Der Gast fand zunächst Pommes oder Pizza und dann sogar den Döner interessanter als die Bratkartoffel, und die vergreisende Gastronomie versäumte die Erneuerung und hatte nicht wahrnehmen wollen, dass die Jahrzehnte ins Land gegangen waren.
Viele gastronomische Familienbetriebe werden durch längst rentenreife Betreiber repräsentiert, deren Krönungsinsignien von einst stets sorgsam umklammert wurden, sodass die Nachfolgegeneration abwanderte und sich der dynastischen Erbfolge entzog. Traditionsbetriebe, denen die Weitergabe dennoch gelang, fanden sich unter Leitung eines Führungsstabes wieder, dessen Altersstruktur aus den Machtkomitees totalitärer Staaten bekannt ist.
Im Gegensatz zu dieser traditionellen Gastronomie standen von Anbeginn die professionell geführten Ketten der Systemgastronomie, mit besten Kenntnissen in Marketing und Fooddesign, deren Mangement erkannt hatte, dass die Kinder von heute die Kunden von morgen sind.

Dennoch brauchen wir in Deutschland keineswegs zu klagen. In nahezu jedem grösseren Supermarkt und sogar in Nonfoodtempeln wie Baumärkten und Shoppingmeilen finden sich frisches Gebäck und ein frischer Kaffee zum schnellen Verzehr. Niemand leidet Hunger, zu keiner Uhrzeit und absolut nirgends. In kaum einem Land hat sich die Kultur der Stehcafés so flächendeckend durchgesetzt wie in Deutschland. Urlauber, denen die Mangellage in einigen unserer Nachbarländern schon so manch hungrigen Nachmittag bescherte, schätzen Deutschland als ein kulinarisches Schlaraffenland. Die Versorgungslage ist, selbst gemessen am gar so berühmten Gourmet-Nachbarn Frankreich paradiesisch.


Freizeitparks sind das ideale Ausflugsziel für Familien. Diese Parks haben sich besonders auf ein Publikum mit Kindern eigestellt. Vergnügungsangebote für alle Altersklassen sind geschickt kombiniert, sodass sich ein tagfüllendes Programm ergibt. Oft werden von Urlaubern in Deutschland Urlaubsorte bewusst in der Reichweite eines Freizeitparks gewählt. In fast allen Regionen Deutschlands sind Freizeitparks in kurzer Distanz zu erreichen.

Wie gross die Zahl an Freizeitparks in Deutschland ist, zeigt sich in der nachstehenden Übersicht:


Allgäu Skyline Park
Autostadt
Bavaria Filmstadt
Bayern Park
BELANTIS Vergnügungspark Leipzig
Bubenheimer Spieleland
CentrO. PARK Oberhausen
Churpfalzpark Loifling
Conny-Land
Drouwenerzand Attractiepark
Efteling Freizeit- und Erlebnispark
Erlebnis-Zoo Hannover
Erlebnispark Schloß Thurn
Erlebnispark Strasswalchen
Erlebnistierpark Memleben
Europa-Park
Familypark Neusiedlersee
Ferienzentrum Schloß Dankern
Filmpark Babelsberg
FORT FUN Abenteuerland
Freizeit-Land Geiselwind
Freizeitpark Ketteler Hof
Freizeitpark Lochmühle
Freizeitpark Märchenwald im Isartal
Freizeitpark Plohn
Freizeitpark Ravensburger Spieleland am Bodensee
Freizeitpark Ruhpolding
Freizeitpark Schloß Beck
Freizeitpark Traumland
HANSA-PARK Freizeit- und Familienpark
Heide-Park Soltau
Holiday Park
Jimmy's-Fun-Park
Kulturinsel Einsiedel
Kurpfalz-Park Wachenheim
LEGOLAND Deutschland
Legoland Discovery Centre Duisburg
Madame Tussauds
Mini Europe Bruparck
Movie Park Germany
Nürburgring
Phantasialand
PLAYMOBIL FunPark
Schwaben-Park Gmeinweiler
Schwarzwaldpark Löffingen
SEA LIFE Hannover
SEA LIFE Konstanz
SEA LIFE München
Serengeti-Park Hodenhagen
Steinwasen-Park
Taunus Wunderland
Tier- und Freizeitpark Jaderberg
Tier- und Freizeitpark Thüle
Tierpark Ueckermünde
Trampoline am See Tripsdrill Erlebnispark
Tropical Islands
Weltvogelpark Walsrode
Wild- und Freizeitpark Allensbach
Wildpark Lüneburger Heide
Wunderland Kalkar
Zoo Safaripark Stukenbrock
ZOOM Erlebniswelt

Die Landschaften der Bundesländer in Deutschland unterscheiden sich deutlich. Das macht Deutschland zu einem der vielseitigsten Urlaubsländer. Entsprechend richten sich auch die jeweiligen Touristikangebote an unterschiedlichste Urlauber. Im äussersten Norden steht oft der Wassersport an Nord- und Ostsee im Focus.
Die Flusslandschaften der Weser mit ihren Zuflüssen Aller und Hunte und der Naturlandschaft des Wildeshauer Geest macht diesen Teil von Niedersachsen zu einem beliebten Kanurevier, Schleswig-Holstein bietet Seglern und anderen Wassersportlern Zugang zu Nordsee und Ostsee, und Mecklenburg-Vorpommern ist sowohl durch die Ostseebäder als auch durch die Mecklenburger Seenplatte reich an Bade- und Wassersportrevieren.

Die Angebote der südlich anschliessenden Bundesländer reichen über Flussniederungen bis zu den Deutschen Mittelgebirgen mit dichten Waldgebieten, kargeren Höhenzügen, Heidelandschaften und beeindruckenden schroffen Felsregionen. Der Süden Deutschlands umfasst unter anderem die Erholungs- und Urlaubsgebiete des Hunsrücks, der Eifel und des Taunus-Westerwald-Bereiches sowie die gegensätzlichen Landschaftsformen Schwarzwald und Oberrhein in Baden-Württemberg sowie die Bayerischen Seen und Berge.
Teile der südlichen Bundesländer zählen zu den interessantesten Wintersportgebieten. Der Süden Deutschlands reich bis in alpine Lagen. Kaum ein Land bietet auf so wenig Raum diese Vielfalt an unterschiedlichsten Landschaften.



Urlaub in Rheinland-Pfalz

 
     


Für Ihren Urlaub in Deutschland finden Sie hier Bilder und Informationen zu verschiedenen Urlaubsregionen in Deutschland.

Urlaubsregionen in den Deutschen Bundesländern
Ebenso bietet dieses Portal Hinweise für Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Deutschland sowie kostenlose Vermietereinträge.
Viele der Deutschen Ferienregionen sind mehreren Bundesländern zuzuordnen
daher werden wir uns mit geeigneten Querverweisen innerhalb der Rubriken behelfen
Bitte nutzen Sie diese Hinweise zu anderen Bundesländern für weitere Informationen

Annweiler am Trifels in Rheinland-Pfalz


Immer wieder bemühen sich Touristik-Analysten in der Beantwortung der Frage, welches denn nun die beliebtesten Reiseländer der Deutschen seien. War es zu Beginn der grossen Reisefreude der Deutschen in den 50-er Jahren noch Italien, folgte bald Spanien und die direkten Nachbarländer Deutschlands. Im Laufe der Jahrzehnte kamen zahlreiche Fernreiseziele hinzu, und auch innerhalb der kontinentalen Urlaubsziele gab es laufend Veränderungen in der Rangfolge auf der Beliebtheitsskala.


Wikingermuseum in Schleswig-Holstein

Eines ist jedoch geblieben - das Urlaubsland Nummer Eins der Deutschen ist Deutschland. Der Inlandsurlaub ist für die meisten Erholungssuchenden die erste Wahl. Dies hat unterschiedlichste nachvollziehbare Gründe :


Obstblüte am Kaiserstuhl


Cospudener See in Sachsen


Deutschland bietet eine touristische Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Die Anreisen sind kurz, die Kultur vertraut, und nicht zuletzt sind die Sprachbarrieren selbst zwischen Nordsee und den Regionen südlich des Weisswurst-Äquators marginal.
14 Nationalparks und rund 100 Naturparks, ein umfangreiches Netz an ausgeschilderten Rad- und Wanderwegen und die verschiedensten Angebote für Wassersportler machen Deutschland selbst für Aktivurlauber sehr attraktiv. Kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten finden sich in allen Urlaubsregionen Deutschlands.



In Deutschland besteht, Dank der bekannten administrativen Gründlichkeit, die der teutonischen Verwaltung nun mal eigen ist, ein spezifisches Problem, mit dem natürlich mal wieder niemand gerechnet hat :
Wegen der Umweltzonen gelten für rund 200.000 meist ältere Wohnmobile, das ist gut die Hälfte des Bestands, ganze Städte samt Umland als Sperrzone. Auf die Idee, dass sich in diesen Gebieten auch Camping- und Stellplätze befinden könnten, kam anscheinend niemand, als es darum ging, mit grossem Eifer die geniale Errungenschaft der Umweltzonen umzusetzen.

Zur Rettung der Welt schoss man auch hier mal wieder über das Ziel hinaus, was bei Urlaubern aus dem benachbarten Ausland auf eine Mischung zwischen Amüsement und Unverständnis stösst. Den Reisenden aus Deutschland wird es wohl nicht verwundern, ist er doch an derlei Ungemach gewöhnt.


Erfreulicherweise ist bei einigen Kommunen inzwischen ein Umdenken festzustellen, und es wurden bereits einige Ausnahmeregelungen erlassen. Sie erlauben den zuvor ausgesperrten Wohnmobilen die Zufahrt zu den innerstädtischen Stellplätzen.
Um vor Ort unliebsame Überraschungen zu vermeiden, ist es sinnvoll, sich vor Antritt der Reise über geeignete Stell- oder Campingplätze entlang der geplanten Route zu informieren.



Eine telefonische Anfrage bei der jeweiligen Stadtverwaltung bezüglich der Ausdehnung eventueller Umweltzonen kann vorab bereits für Klarheit sorgen.


Sollte der Zielort aktiver Teil dieses bemerkenswerten Umweltprojektes sein, besteht eventuell schon nach wenigen Hundert Anrufen die Chance, dass das Problem der Zufahrt zu solchen Campingplätzen gar Einzug in die Tagesordnung der Gemeideratssitzung hält.
Ob es Umweltzonen in einer Stadt gibt, erfährt man am einfachsten auf der Internetseite der jeweiligen Orte.
Sollte dem so sein, sollte man zuvor dort anrufen, oder den Ort schlicht meiden. Man ist ja ohnehin nicht willkommen...
 
 
 



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