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Die grösste Stadt in Baden-Württemberg ist Stuttgart mit rund 600.000 Einwohnern. Im Einzugsgebiet um die Landeshauptstadt leben über 2,5 Millionen Einwohner.
Stuttgart gilt nicht nur im Volksmund als "die Stadt zwischen Wald und Reben", im grossen Überblich leicht erkennbar, entspricht diese Kurzcharakterisierung absolut dem Bild, welches sich dem Besucher bietet. Stuttgart überrascht mit stets interessanten Blickwinkeln von zahlreichen Anhöhen, die sich im und um das Stadtgebiet herum befinden.
Stuttgart


Markant wird die Topographie durch den sogenannten Talkessel, der natürlich kein eigentlicher Kessel ist, da er sich nach Norden hin in Richtung Remseck und im Süden in Richtung Esslingen entlang des Neckars öffnet. Besonders deutlich wird die Lage der Landeshauptstadt bei einem Blick vom Fernsehturm in Stuttgart Degerloch sichtbar. Gut zu erkennen ist aus dieser exponierten Lage die Aufteilung der Siedlungs- und Industriegebiete, wobei auch die grosszügigen Grünflächen erkennbar werden.

Viele Parks, Grünanlagen und kleine Wäldchen machen Stuttgart zu einer Stadt der Natur. Meist genügt ein kurzer Fussweg von nur wenigen hundert Metern, um zum nächsten Park zu gelangen. In allen Wohngebieten befinden sich diese kleinen Grünanlagen.
Beeindruckend sind die grosszügigen Stadtparks, deren Ausmass auch ausgedehntere Spaziergänge ermöglicht.
Der bekannteste Stuttgarter Stadtpark ist wohl der Schlossgarten in der Innenstadt.
Der Obere Schlossgarten erstreckt sich vom Alten und Neuen Schloss am Schlossplatz in Richtung des Hauptbahnhofs. In diesem Teil liegen Landtag, Staatstheater und Kunsthalle.


Der Mittlere Schlossgarten ist zugleich Standort für das Carl-Zeiss-Planetarium, den Landespavillon und die Ruine des Lusthauses. Am Schlossgartensee erfreut an heissen Tagen ein großer Biergarten den Besucher.
Der Untere Schlossgarten führt bis zu den Mineralbädern in Stuttgart-Berg und zum Cannstatter Neckarufer

Zu Fuss oder mit dem Rad Stuttgart zu erkunden erfordert einiges an Kondition.Mit Höhendifferenzen von fast 350m ist Stuttgart eine Besonderheit unter den Großstädten; Der tiefste Punkt bei der Neckarschleuse Hofen liegt auf 207 m, die Bernhartshöhe auf 549 m. Am Birkenkopf sind es 511 m, und der Württemberg reicht bis in die Höhe von 411 m. Um diese Höhen zu erklimmen, empfiehlt sich die Nutzung von Strassenbahn, S-Bahn oder U-Bahn. Die Netze sind untereinander gut verbunden.
Einige Steigungsstrecken sind recht eindrucksvoll. Eine der Extremsteigungen wird durch die Zahnradbahn bewältigt. Sie führt hinauf zum Stadteil Degerloch. Auf dem traditionsreichen, von Stuttgartern liebevoll "die Zacke" genannten Streckenabschnitt werden auch Fahrräder mitgenommen. Für Radler ist dies der bequemste Weg. Von der oberen Haltestelle der Zacke führen Radwege durch den Stadtwald bis zum Fernsehturm und weiter in die Wohnbezirke von Sillenbuch und Heumaden bis hinaus auf die Ebene der Filder.
Für eine ausgiebigere Radtour durch die Aussenbezirke von Stuttgart ist diese Route gut geeignet.

Als Ausflugsstrecke mit dem Auto bietet sich die folgende Route an. Sie führt über Ostfilern in Richtung Esslingen oder etwas kürzer über Heumaden und den Lederberg hinab zum Neckar. Linkerhand entlang des Nackarufers kommt man nach Bad Cannstatt und die Innenstadt von Stuttgart. 
Dem Verlauf des Neckars weiter folgend gelangt man zum Stadterholungsgebiet am Max-Eyth-See und im weiteren Verlauf zur Remsmündung bei Neckarrems. Für diese Distanzen ist das eigene Auto wiederum das geeignetere Verkehrsmittel. Empfehlenswert ist die genaue Routenplanung mittels einer aktuellen Radwegekarte. So lassen sich die zahlreichen Industriegebiete entlang des Neckars grossenteils umfahren.
Auch wenn Stuttgart als Industriestadt gilt, bietet es eine grosse Zahl grosser Erholungsgebiete, besonders entlang des Neckars und bis hinein in die Innenstadt. Die grosszügigen Parkanlagen sind recht gut miteinander verknüpft und ziehen sich als ein Verbund grüner Lungen durch das gesamte Stadtgebiet.



Eine bekannte und beliebte Urlaubsregion in Baden-Württemberg zieht sich entlang des Rheins in Nord-Süd-Richtung und reicht bis hinein in die Berge des Schwarzwaldes.
Hier finden sich architektonische Sehenswürdigkeiten der Aristokratie von einst, zahlreiche sehenswerte Sakralbauten, aber auch Industriedenkmäler aus wirtschaftlich bedeutenden Zeiten und Naturparks in herrlichen Landschaften.
Das ehemalige Residenzschloss des Markgrafen von Baden-Baden, Ludwig Wilhelm, in Rastatt ist das älteste Barockschloss in der Region am Oberrhein. Das Schloss und der Garten wurden 1700 bis 1707 erbaut. Der grösste und prachtvollste Saal ist der Ahnensaal in der "bel étage" mit Fresken und Ahnenbildern.

Eine bemerkenswerte und reichhaltige Sammlung an chinesischem Porzellan und schwarzen Lackarbeiten befindet sich im Schloss Favorite in Rastatt-Förch erbaut in der Zeit von 1710 bis 1730.
Das Kloster Allerheiligen bei Oppenau findet man zwischen Schwarzwald-Hochstrasse und Badischer Weinstrasse. Es liegt auf den Schwarzwaldhöhen oberhalb der Büttensteiner Wasserfälle in einer Mulde zwischen Schliffkopf und Eselskopf auf 620 Metern Höhe. Von der Abtei sind Ruinen im Bereich der Klosterkirche und Teile der Gartenanlage erhalten.
Die berühmte Kurstadt Baden in Baden ( seit dem 19. Jahrhundert als Baden-Baden bekannt ) liegt im westlichen Ausläufer des nördlichen Schwarzwaldes.
Den wohl besten Blick über die Stadt hat der Besucher wohl von der Ruine Hohenbaden aus. Das Alte Schloss, wie es heute genannt wird, ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen rund um Baden-Baden .
Beliebtes Ausflugsziel ist Wolfach am Zusammenfluss von Wolf und Kinzig im Kinzigtal. Die im Ortenaukreis gelegene Stadt erreicht man über die Bundesstraße 294 oder über die Landesstraße 96. Auf der rechten Kinzigseite befindet sich die sogenannte Vorstadt mit der spätgotischen Pfarrkirche St. Laurentius. Auf der der linken Uferseite der Kinzig liegt das frühere Marktviertel und die heutige Hauptstrasse.
Die Dorotheenhütte, eine ehemalige Glashütte ist mit rund 400.000 Besuchern jährlich das sicherlich wichtigste Ziel für Touristen in Wolfach und Umgebung.
Ein Besucherbergwerk mit Museum in Oberwolfach ist interessant für Mineralienfreunde.
Eine Vielzahl von Sportangeboten, besonders für Wanderer, Motorrad- und Mountainbike-Fahrer bieten beste Voraussetzungen für einen Aktivurlaub.
Der Schwarzwälder Vogtsbauernhof in Gutach ist eines der größten Freilichtmuseen.
Nur wenige Minuten entfernt gelangt der Besucher zu den Triberger Wasserfällen, den höchsten ihrer Art in Deutschland.
Die Ganzjahres-Bobbahn und der Klettergarten sowie ein Abenteuerspielplatz sind Anziehungspunkte am Mehliskopf. Im Winter ist der Ort interessant für Skifahrer. Der Berg liegt oberhalb der Schwarzwald-Hochstrasse in der Nähe von Sand, einem Ortsteil der Stadt Bühl. Drei Kilometer östlich erhebt sich die Badener Höhe, südlich liegt der höchste Berg des Nordschwarzwaldes, die Hornisgrinde.
Im Reuchlinhaus in Pforzheim befindet sich ein Museum zur Geschichte des Schmucks. Das Schmuckmuseum zeigt Tausende von historischen Stücken aus fünf Jahrtausenden von der Vor- und Frühgeschichte bis in die Gegenwart. Dokumentiert wird auch die regionale Uhrmacher- und Goldschmiedekunst vom 17. bis ins 19. Jahrhundert. Die Stadt Pforzheim ist international bekannt als Zentrum der deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie.

Freiburg ist zu jeder Jahreszeit sehenswert. Die Fussgängerzone bietet Geschäfte, Passagen und Boutiquen neben vielseitiger Gastronomie und überrascht mit interessanten Kombinationen aus Tradition und Moderne. Durch viele Strassen und Gassen winden sich in Steinrinnen verlaufende kleine offene Wasserkanäle, von den Einheimischen "Bächle" genannt, in denen schon manch ein Besucher der Stadt angenehme Kühlung für seine strapazierten Füsse fand.
20.000 Jahre Bau- und Wohngeschichte erwarten den Besucher in einer Ausstellung der besonderen Art. Eine ungewöhnlich interessante Hausausstellung in einem malerischen Erlenpark

Von Höhlen der Urzeit über Wohnräume der Antike bis zu den Wohnwelten der Gegenwart und architektonischen Projektionen weit in die Zukunft bietet der Park dem Besucher Einblicke und Ideen rund ums Bauen und Wohnen. Informationen zu innovativer Energietechnik sowie kreative Ausstattungsideen geben Anregungen für jeden, der sich mit dem Thema Bauen und Wohnen befassen möchte.
Über die A5 gelangen Sie schnell zu World of Living. - 77866 Rheinau-Linx

Das Schmuckmuseum in Pforzheim befindet sich im Reuchlinhaus. Es bietet einen Querschnitt durch 5000 Jahre Schmuckgeschichte. In diesem weltweit bekannten und einzigartigen Museum geben rund 2000 Exponate einen Eindruck von der Vielfältigkeit des Schmucks von der Antike bis zur Gegenwart.
Gegenüber dem Schmuckmuseum liegt die Edelsteinausstellung Schütt und zeigt Edelsteine, Kristalle und Schmuck. Amethyste, Zirkone, Perlen und verschiedene Mineralien aus aller Welt wurden hierfür zusammengetragen.
Am Leopoldplatz in Pforzheim präsentiert das 4000 qm grosse Erlebnis- und Einkaufszentrum die Pforzheimer Schmuckwelten. Ein Rundgang zeigt die Goldschmelze, die Entstehung von Schmuckstücken, die Welt der Edelsteine und Perlen und gibt einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Goldschmiede.

In der Pforzheimer Bleichstrasse erwartet den Besucher das Technische Museum. Hier zeigen Goldschmiede und Uhrmacher die hohe Handwerkskunst an funktionsfähigen historischen Maschinen.
Ein Besuch im Wildpark Pforzheim rundet das Besichtigungsprogramm ab und bietet eine willkommene Abwechslung besonders für Familien. Geboten werden Schaufütterungen, ein Kinderbauernhof, ein Streichelzoo und grosse Erlebnisspielplätze. Für sportlich ambitionierte Besuche gibt es einen Klettergarten, wer es gemütlicher mag, kann sich auch für eine Planwagenfahrt entscheiden. Der Pforzheimer Wildpark ist das ganze Jahr über geöffnet.








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