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Nahetal


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Rheinland-Pfalz


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Die Nahe entspringt nordwestlich von Nohfelden im Saarland südwestlich des Bostalsees. Nach Nohfelden fliesst Die noch kleine und junge Nahe nach Rheinland-Pfalz. Hier durchläuft oder passiert der Fluss die Orte Birkenfeld, Hoppstädten-Weiersbach, Idar-Oberstein, Kirn, Bad Sobernheim, Bad Münster am Stein, Bad Kreuznach und Bingen, wo die Nahe in den Rhein mündet.
Nohfelden
Nohen
Kronweiler
Sonnenberg-Winnenberg
Frauenberg
Idar-Oberstein
Kirn
Parkhotel Kirn
Hochstetten-Dhaun
Martinstein
Merxheim
Monzingen
Meddersheim
Bad Sobernheim
Staudernheim
Boos
Waldböckelheim
Schloßböckelheim
Oberhausen
Niederhausen
Norheim
Traisen
Bad Münster am Stein-Ebernburg
Bad Kreuznach
Bretzenheim
Langenlonsheim
Gensingen
Grolsheim
Laubenheim
Münster-Sarmsheim
Bingen









Kirn an der Nahe

Der knapp 10.000 Einwohner zählende Ort Kirn an der Nahe ist ein sehenswerts Städtchen an der Hunsrück Schiefer- und Burgenstrasse. Die beiden Täler des Hahnenbachs und der Nahe treffen hier aufeinander. Markant und schon weit vor Erreichen der Stadt Kirn durch das Hahnenbachtal ist der der Kallenfels beim gleichnamigen Ortsteil.
Einen recht umfassenden Eindruck von der vielfältigen Wald- und Schieferlandschaft des Hunsrück bekommt der Urlauber, falls aus der Richtung des Flughafens Hahn kommend, bereits auf der Strecke von Hahn / Lautzenhausen über Rhaunen und Bundenbach nach Kirn. Die weiten hügeligen Felder auf den Höhen des Hunsrück wechseln mit dichten Waldgebieten und dem tief eingeschnittenen Tal des Hahnenbachs bis nach Kirn.




Als Unterkunft der gehobenen Kategorie bietet sich das Parkhotel Kirn an, es bietet auch Wohnmobilstellplätze.
Parkhotel Kirn
Durch das Hahnenbachtal kommend befindet sich links am Ortseingang nach dem Ortsteil Kallenfels das Parkhotel inmitten einer wunderschönen Grünanlage, umgeben von herrlichen Wandermöglichkeiten durch den idyllischen, südlichen Hunsrück. Der anspruchsvollere Gast sollte dieses Haus als Domizil für seine Urlaubszeit nehmen. Es dürfte wohl die erste Adresse für eine angemessene Unterkunft sein. "Kleinigkeiten" wie Telefon oder WLAN sind hier ebenso selbstverständlich wie eine gut ausgewogene Speisekarte mit Angeboten vom Nordischen Fischgericht bis zur Süddeutschen Küche sowie regionalen Spezialitäten.
Die grosse Terrasse bietet Entspannung und die Kegelbahnen Unterhaltung, die Parkanlage schafft eine angenehme Ruhe, und das Ambiente des Hauses eine erholsame Wellness-Atmosphäre.
Architektonisch stilvoll passt sich das Gebäude angenehm in die Parkanlage und die umgebende Region ein. Viel Naturstein und Naturschiefer geben dem Haus selbst bereits ein Stück Hunsrücker Flair mit einer Prise Herrschaftlichkeit und unverwechselbarem Charakter.






Auf den Radler und Wanderer ist man hier ebenso gut eingerichtet wie auf den Reisenden mit dem Wohnmobil. Der grosszügige Parkplatz hinter dem Hotelanwesen bietet Platz für bis zu 4 Wohnmobile mit Strom- und Wasseranschluss.

In der Lobby steht dem Gast vorbildlich umfangreiches Informationsmaterial über touristische Sehenswürdigkeiten der Region zur Verfügung.
Das Hotel geniesst seit vielen Jahren einen hervorragenden Ruf in der Region.
Im wesentlichen gibt es in Kirn nur drei Ein- und Ausgangsstrassen, das Hahnenbachtal aufwärts, das Nahetal aufwärts in Richtung Idar-Oberstein und das Nahetal abwärts in Richtung Bad Kreuznach. Eine Nebenstrecke führt hinauf zum
Schloss Dhaun
.
St. Johannisberg, Schloss Dhaun und Karlshof liegen auf der Höhe nördlich der Nahe.
St. Johannisberg ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge, Radtouren u. v. m.
In unmittelbarer Nähe führt der bekannte Weinwanderweg Mittlere Nahe vorbei. In der Nähe gibt es auch einen geologischen Lehrpfad, der an mancher Stelle einen sehenswerten Ausblick ins Nahetal gewährt.
Einen der besten Blicke hinab ins Tal hat der Besucher aber vom äussersten Punkt der Gartenterrasse am Landhaus St. Johannisberg in dem gleichnamigen idyllisch gelegenen Ortsteil von Hochstetten/Dhaun. Die Gaststätte bietet in gepflegtem Ambiente gut bürgerliche Küche mit regionalen und saisonalen Gerichten sowie mehrere gemütliche Fremdenzimmer.

Der Geologische Lehrpfad bei Hochstetten-Dhaun informiert über die Schichtenfolge des Kirner Landes vom Vordevon bis zum Unterkarbon. Die geologische Entwicklungsgeschichte ist ebenso Thema wie die Nutzung der Gesteine. Weiterhin wird veranschaulicht, wie sich die heutigen Landschaften der Region entwickelten.
Ein weiterer geologischer Lehrpfad liegt auf den Höhen von Idar-Oberstein bei den Edelsteinminen von Steinkaulenberg. Von Kirn aus der B41 folgend erreicht man Idar-Oberstein und folgt der Hauptstrecke bis zum Stadtende. Dort zweigt eine Strasse nach rechts in Richtung Idar ab. In Idar an der Edelsteinbörse um den Kreisverkehr drehen und der Beschilderung zum Bergwerk folgen ( nach 100 m rechts ab auf den Berg )










Campingplatz
Wer's uriger mag, dem steht in der Region unweit von Kirn in Richtung Bundenbach/Rhaunen linkerhand im Hahnenbachtal ein Campingplatz offen. Er nennt sich Camping Romantika und verlangt dem Gast ein vergleichsweise hohes Mass an Naturliebe ab. Romantisch ist es hier allemal. Direkt am Ufer des Hahnenbachs gelegen, führen vereinzelte Zelte und Wohnwagen, deren Baujahr und Bewohnbarkeit sich dem Betrachter nicht immer auf Anhieb erschliessen, den Kampf gegen den vorrückenden Dschungel des Hunsrücker Waldes. Die Zufahrten zu den wenigen, aber gut gemähten Stellflächen erfordern eine profunde Kenntnis des eigenen Gespanns. Grundzüge von Sanitäranlagen sind vorhanden, diese waren aber im Rahmen der baulichen Möglichkeiten sauber anzutreffen. Sicher wird der Platz nicht zum Wettbewerb um irgendwelche Sterne antreten wollen, aber er ist naturnah, tatsächlich sehr romantisch und obendrein preiswert.







Idar-Oberstein

In Idar-Oberstein muss der Besucher schon genauer hinsehen, um den Verlauf der Nahe zu erkennen. Hier gibt es eine bauliche Besonderheit, deren nähere Betrachtung lohnt. Die Naheüberbauung in Idar-Oberstein dient der Strassenführung der B41 und ist wohl eine Einmaligkeit. Die Gesamtlänge des Taldurchflusses im Stadtbereich wurde durch eine Längsbrücke Überbaut. Aus Platzgründen war dies bereits vor vielen Jahren die einzig sinnvoll erscheinende Lösung des chronischen Verkehrsproblems, unter der die Stadt Idar-Oberstein zunehmend zu leiden hatte.





Der Kammerwoog unmittelbar oberhalb von Idar-Oberstein wurde im Zuge dieser Massnahme zum Stauwerk welches bei Bedarf den Durchfluss der Nahe reguliert, um eine Flutung der Naheüberbauung zu verhindern.

Die Stadt Idar-Oberstein sollte dem Urlauber einige Stunden Aufenthalt wert sein. Hier befindet sich die weltbekannte Felsenkirche, das Wahrzeichen der Stadt. Sie entstand 1482 auf den Fundamenten einer früheren Burganlage und ist in ihrer Lage sicher einmalig und absolut sehenswert.
Spießbraten ist eine Besonderheit des kulinarischen und kulturellen Brauchtums in und um Idar-Oberstein. Wenn sich die Gelegenheit bietet, sollte man beide Versionen dieser Spezialität probieren. Es gibt ihn als Schwenk- und als Rollbraten.

Die den Fleischverzehr mögenden Nachfahren des berühmten "Schinderhannes" und seiner Mannen kennen auch den Brauch des "Aschenbratens", der ursprünglich nach einem wilden Maifeuer in der heissen Asche gegart wurde und heute vielerorts eine regionale Spezialität bei Festen ist.
Die Deutsche Diamant- und Edelsteinbörse gibt es seit 1974. Sie ist die weltweit erste kombinierte Börse für Diamanten und Farbedelsteine. Idar-Oberstein ist der Ort der Internationalen Fachmesse für Edelsteine, Edelsteinschmuck und Edelsteinobjekte – die Intergem.
Für den Stadtbesucher interessanter ist natuerlich das Edelsteinmuseum im Ortsteil Idar gegenüber der Deutschen Edelsteinbörse. Im Museum werden über 10.000 Exponate aus aller Welt gezeigt. Sehr umfangreich ist die Sammlung an heimischen Mineralien, deren Fundorte und deren Verarbeitung dem Besucher anschaulich nähergebracht werden.
Die Quarzit- und Schieferböden im Bereich der unteren Nahe, der Buntsandstein entlang der mittleren Nahe und die milden klimatischen Bedingungen des sonnenbeschienenen linken Naheufers eignen sich bestens für den Weinbau. Bis in Höhe der Stadt Kirn gedeihen Riesling, Müller-Thurgau, Silvaner und Scheurebe ebenso wie Bacchus, Kerner, Ruländer und Burgundersorten in hoher Qualitäten.

Die dichte Aufeinanderfolge verschiedener Böden ermöglicht dem erfahrenen Winzer die erstaunliche Vielfalt unterschiedlichster Sorten.
Die dem Rheinland-Pfälzischen Refugium zugeordnete Teilregion Rheinhessen findet ebenso ihre Weinfreunde und bietet ebenfalls ein weites Spektrum unterschiedlichster Rebsorten.
In der Region um Kirn an der Nahe enden die eigentlichen Weinbaugebiete des Unterlaufs der Nahe und ihrer Nebentäler. Links der Nahe erheben sich die Höhen des Hunsrück, in dem eher eine Vorliebe für Bier festzustellen ist. Traditionell sorgt die Kirner Brauerei für die Versorgung mit dem begehrten Gerstensaft. Die beliebteste Sorte ist nach allem Anschein das Kirner Pils.








Linkes Bild : Monzingen, Weinbauort im Nahetal Rheinland-Pfalz

Rechtes Bild : Weinlage im Nahetal





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