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reiseredaktion.eu Stuttgart |
Sehenswürdigkeiten in Stuttgart und Umgebung |
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Natürlich lässt sich Stuttgart mit dem eigenen Auto erkunden. Alternativen sind dennoch überlegenswert. Die Tour mit der Strassenbahn, eventuell eine Sonderfahrt mit historischen Wagen, die in weiten Strecken gute Aussichten auf die Stadt bietet, eine Schiffstour auf dem Neckar, der Touristikbus mit Führung oder Mit dem Rad, wenn nicht gar ein Stück zu Fuss durch die weitläufigen Parkanlagen der Stadt... |

Die meisten Stadtgebiete liegen nordwestlich des Neckarverlaufes. Entlang des Flusses liegen im Süden von Esslingen her u.a. die Stadtbezirke Hedelfingen/Obertürkheim und am nordöstlichen Stadtrand Mühlhausen. |
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Dazwischen befinden sich zentrumsnahe Bezirke wie Bad Cannstatt, wobei traditionell und historisch begründet dieser Stadtteil den Anspruch auf eine gewisse Eigenständigkeit erhebt. Zumindest noch vor wenigen Jahrzehnten galt es als ein Sakrileg, die Postanschrift eines Ur-Canstatters lediglich mit "Stuttgart-50" zu benennen, ohne den Zusatz "Bad Cannstatt". |
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Entlang des Neckars erstreckt sich die riesige Freifläche des Cannstatter Wasens und bietet alljährlich Platz für Volksfest, Frühlingsfest, Zirkuszelte und andere Grossveranstaltungen wie z.B. die Landwirtschaftsmesse. Fast jeder Stuttgarter sass hier zum ersten Male mehr oder weniger offiziell am Steuer eines Autos. Jedem Fahrdebutanten sind die Wege über den riesigen Parkplatz geläufig. |
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In der direkten Nachbarschaft liegen Porsche-Arena und Hanns-Martin-Schleyerhalle, Stuttgarts größte Mehrzweckhalle, ebenso das Carl Benz Center, ein 2006 eröffnetes Veranstaltungszentrum im NeckarPark. Das ebenfalls in Nachbarschaft befindliche berühmte Neckarstadion heisst heute offiziell Mercedes-Benz-Arena. |
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Am Neckarufer findet der Besucher mehrere Anlegestellen für Neckarfahrten. Es lohnt durchaus, den Blick auf die Stadt auch einmal aus dieser Perspektive zu geniessen. Auch die Wilhelma, Stuttgarts historischer Zoo, ist mit seinen Parks und Gehegen von hier aus gut erreichbar. |
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![]() Die Stuttgarter Mineralbäder am Neckarufer sind vom Canstatter Wasen aus zu Fuss erreichbar |
Für Camper interessant ist der Campingplatz am Cannstatter Wasen. Bestens ausgestattet bietet er einen guten Ausgangspunkt, um Stuttgart zu erkunden. Topfebene Stellplätze mit vorbildlich befestigtem Untergrund eignen sich besonders für Caravan und Wohnmobil, auch grössere Fahrzeuge sind hier kein Problem. Wer es durch die Stadt schafft, hat auch auf dem Platz genügend Rangierraum. Alle Anschlüsse sind in der Nähe, funktionierendes WLAN auf allen Stellplätzen, moderne und stets saubere Sanitäranlagen sowie eine freundliche und hilfsbereite Reception nebst technischer Unterstützung und sogar einem Nachtwächter machen den Aufenthalt angenehm. ...Regelbare Duschen frei zu jeder Tages- und Nachtzeit, preiswerte Waschmaschinen und Trockner, freie Spülküche und ein Kiosk |
![]() Eine Touristenfahrt auf dem Neckar zeigt Stuttgart aus einer interessanten Perspektive |
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Qualitativ gut und vielseitig verdient die Gastronomie am Campingplatz Wasen eine besondere Auszeichnung. Preiswert, freundlich und bodenständig bietet das Restaurant frisch zubereitete Gaumenfreuden und macht mühsame Selbstversorgung eigentlich überflüssig. |
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Geboten wird Tagesessen oder à-la-carte im Lokal oder auf der Terrasse, die Mitnahme zum eigenen Platz ist ebenfalls möglich. Der Platz ist insgesamt nur zu empfehlen. |

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Stuttgart vom Neckar aus zu sehen, ist eine bequeme und fast schon beschauliche Alternative zu Auto oder Strassenbahn. Mehrere Schiffe und Routen stehen zur Wahl. Eine mehrstündige Schleusenfahrt ist ebenso im Angebot des "Neckar-Käpt'n" wie kurze Strecken im Linienverkehr. Bereits eine vergleichsweise kurze Rundfahrt von der Wilhelma zum Max-Eyth-See und zurück vermittelt ein umfangreiches Bild von der Stadt zwischen Wald und Reben. |
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Max-Eyth-See Der Baggersee entstand in seiner jetzigen Form in den 1930-er Jahren und ist ein beliebtes Stadterholungsgebiet. Er liegt direkt am Neckar, am Fuße der Weinberge zwischen den Stadtteilen Mühlhausen und Hofen und ist der grösste See Stuttgarts. |
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Die Ursprünge der Wilhelma gehen auf ein Badehaus im Jahr 1842 zurück, dem ersten Gebäude, welches Wilhelma genannt wurde. Maurischer Stil wurde so modifiziert, dass das Gebäude den Wohnbedürfnissen der Zeit entsprach. 1846, zur Zeit der Hochzeit von Kronprinz Karl mit der Zarentochter Olga Nikolajewna, bestand die Anlage aus einen Festsaal und zwei Hauptgebäuden mit mehreren Pavillons sowie den ersten Parkanlagen mit Gewächshäusern. An den zentralen Mitteltrakt schlossen sich gusseiserne Gewächshäuser unmittelbar an, diese gingen in rechtwinklig anschliessende Eisengalerien über, an deren Ende sich kleine Kuppelpavillons befanden. Zwischen Festsaal und Hauptgebäude war ein See angelegt. Einige Jahre nach dem Tode des ursprünglichen Architekten Zanths (1857) wurde die Damaszener Halle nach den Plänen des Architekten Wilhelm Bäumer fertig gestellt. Damit war die Arbeiten an der historischen Wilhelma vorerst weitgehend abgeschlossen. Nach Ende des Ersten Weltkrieges und dem Ende der Monarchie wurde die Wilhelma Staatsbesitz und als botanischer Schaugarten für die Bevölkerung geöffnet. |
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Das Wilhelmatheater entstand 1840 im Auftrag von König Wilhelm I. In dieser Zeit gehörte eigentlich ein Casino zum Standard einer Kurstadt. ![]() |
So war dieses Theater eine Ausnahme seiner Zeit. Der König gab der Kultur den Vorzug und wollte mit dieser Entscheidung verhindern, dass seine Untertanen ihr Geld verspielen. Die Realität sprach jedoch dagegen und bereits nach der Premiere stand das Haus viele Jahre ungenutzt. 1985 wurde es renoviert. Somit verfügt Stuttgart über das einzige Theater Deutschlands im pompejianischen Baustil, dessen Originalbemalung noch teilweise erhalten ist. Seit 1987 nutzt die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst den historischen Bau als Probebühne. |
Es grenzt unmittelbar an das Gelände der Wilhelma und erscheint auf den ersten Blick als Teil der Anlage. |
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Über Stuttgart West und -Süd gelangt man in die Randgebiete und die Wälder um Schloss Solitude und die Parkseen im Rot- und Schwarzwildpark, einem beliebten Ausflugsziel von Spaziergängern und Sportlern. Bärensee, Neuer See und Pfaffensee bilden die über drei Kilometer lange Seenkette. Sie wurden zwischen 1566 und 1826 zur Trinkwasserversorgung Stuttgarts angelegt und waren bis zur Entstehung der Bodensee-Wasserversorgung der wichtigste Wasserspeicher der Stadt. Heute erfolgt die Versorgung über einen Mix aus Landeswasser und Bodenseewasser. |
Landeswasser wird aus Brunnen in den Donauniederungen bei Ulm, der Egauquelle bei Dischingen, aus Brunnen bei Heidenheim und aus aufbereitetem Donauwasser gewonnen. Die Erdspeicher liegen auf dem Rotenberg. Das Bodenseewasser wird bei Sipplingen am Bodensee in 60 Meter Tiefe entnommen, des Sees gewonnen, von der dortigen Aufbereitungsanlage gelangt es durch Fernleitungen in das 100.000 Kubikmeter grosse Erdlager in Stuttgart-Rohr. Eine Besonderheit dieser Verbindung zwischen dem Bodensee und der Landeshauptstadt ist die rund 24 Kilometer lange unterirdische Durchquerung der Schwäbischen Alb, der so genannte "Albstollen". Der Bau der Pipeline dauerte von 1968 bis 1970 und war seinerzeit eine enorme technische Leistung. Seit 1917 besteht für Stuttgart unter anderem die Landeswasserversorgung mit Trinkwasser aus dem Donautal bei Langenau und regionalen Quellen. Die Leitung führt über Göppingen zum östlichen Stadtgebiet in Rotenberg . Seit 1958 besteht zusätzlich die Bodensee-Wasserversorgung. |
Wassertürme befinden sich in Degerloch und auf dem Gähkopf ( Bismarckturm im Stuttgarter Norden am Rande des Killesberg ). Der Bismarckturm auf dem Gähkopf wurde 1904 von den Studenten der damaligen Technischen Hochschule zu Ehren Bismarcks gestiftet und dient heute als Wasserspeicher. |
| Unter Herzog Karl Eugen wurde in den Jahren von 1764 bis 1769 das Schloss Solitude erbaut.Es diente als Jagd- und Repräsentationsschloss. Es liegt im Gebiet der Stuttgarter Stadtbezirke Weilimdorf und Botnang sowie den Städten Leonberg und Gerlingen. | ![]() |
Das Schloss ist Mittelpunkt einer Gesamtanlage, die den Stil im ausklingenden Rokoko zeigt und zu den bedeutenden Architekturensembles des 18. Jahrhunderts zählt. Den Besuchern steht Schloss Solitude im Rahmen von Führungen offen. |
Die bewaldete Hügellandschaft bei Stuttgart ist eine beliebte Naherholungsregion. Hier liegt Schloss Solitude, erbaut unter Herzog Carl Eugen als ein Ort der Ruhe und des Rückzuges ( daher auch der Name Solitude / Einsamkeit ). In der Zeit ab 1763 entstand eine komplexe Schlossanlage mit weitläufigen Gärten. Im stilistischen Übergang des späten Rokokos zum frühen Klassizismus dokumentiert Schloss Solitude den Lebensstil der Regenten seiner Zeit. |
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Schwarzwald : |
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