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einige Urlaubsregionen in Deutschland :

Der Harz - Kulturerlebnis in der Stadt Goslar, der Kaiserstadt mit seinen schiefergedeckten Fachwerkhäuser und zahlreichen Veranstaltungen bietet sich ein Einblick bis hin zum Mittelalter. Aussergewöhnlich ist das in der Altstadt gelegene Mönchehaus-Museum, das Museum bietet im historischen Gewölbekeller und angrenzenden Fachwerkgebäuden namhafte moderne Kunst.
Einen grossen Teil des Urlaubsgebietes Harz nimmt das Schutzgebiet Nationalpark Harz ein, es besteht überwigend aus Waldgebieten und liegt im Westen des Mittelgebirge von Wernigerode bis Herzberg.
Die Landschaft beeindruckt durch dichte Wälder, tiefe Schluchten und Höhlen und ausgezeichnete Wanderwege lassen Ruhe und Natur erleben.
Im Winter bieten zahlreiche Loipen einen unvergesslichen Eindruck der Landschaften.
Burgen und Schlösser, wie die Burgruine Harzburg, Burg Falkenstein oder das Schloss Wernigerode zählen zu den vielen Sehenswürdigkeiten im Harz.
Goslar, die alte Kaiserstadt präsentiert ein Stadtbild mit schiefergedeckten Fachwerkhäusern und zahlreichen Veranstaltungen.
Die Insel Rügen liegt im Nordosten von Deutschland an der Ostsee.
Die fünf Ostseebäder liegen im Südosten bei den Ortschaften Binz am "Prorer Wiek", über die Alleenstrasse nach Sellin, Baabe im Biospärenreservat Südost-Rügen, auf der Halbinsel Mönchgut das Ostseebad Gören und Thiessow am südlichen Ende der Halbinsel.
Im Norden von Rügen befindet sich die Steilküste Kap Arkona in der Gemeinde Putgarten.
Auf der Route zum Kap Arkona befindet sich in dem Dorf Altenkirchen eine der schönsten und ältesten Dorfkirchen der Insel.
Im Westen der Halbinsel schliesst sich die Halbinsel Bug an, sie ist eine ca. 8 Kilometer lange Landzunge und über die Ortschaft Dranske von der Halbinsel Wittow aus erreichbar. Der Bug ist der grösste Sandhaken der Insel Rügen.
An der Westseite befinden sich vorgelagerte Inseln im Rahmen des Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.


Das Allgäu - Im Westen Wangen im Allgäu, Lindenberg und Oberstaufen, etwas östlich gelegen Immenstadt. Im Osten Pfronten, Füssen und Reute. Im Südosten das Gebiet um Oberjoch und Tannheim mit dem Tannheimer Tal. Im südlichen Allgäu Obersdorf, Hirschegg und Mittelberg.
In Österreich, Gebiet Vorarlberg liegt das Kleinwalsertal in den Allgäuer Alpen und ist über Obersdorf erreichbar
Der Bodensee - Am Untersee auf der deutschen Seite Radolfzell, Reichenau, Allensbach und Gaienhofen, sowie die Schweizer Anrainergemeinden Stein am Rhein, Steckborn und Ermatingen.
Konstanz liegt am Seerhein und Übergang zum Obersee, an der Grenze zur Schweiz mit dem Ort Kreuzlingen.
Der Überlingersee reicht von Ludwigshafen bis Meersburg.

Im Norden von Rügen befindet sich die Steilküste Kap Arkona in der Gemeinde Putgarten.
Die Halbinsel Wittow ist über
" die Schaabe", eine ca. 10 Kilometer lange Nehrung mit langem Sandstrand, von der Halbinsel Jasmund aus erreichbar.


Das Seebad Breege, im Ortsteil Juliusruh liegt im Osten der Halbinsel, unweit der Nehrung.


Auf der Route zum Kap Arkona befindet sich in dem Dorf Altenkirchen eine der schönsten und ältesten Dorfkirchen der Insel.
Im Westen der Halbinsel schliesst sich die Halbinsel Bug an, sie ist eine ca. 8 Kilometer lange Landzunge und über die Ortschaft Dranske von der Halbinsel Wittow aus erreichbar. Der Bug ist der grösste Sandhaken der Insel Rügen.
Zum Landkreis Rügen zählt auch die im Westen gelegene Insel Hiddensee.
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BW

BAY

Idar-Oberstein gilt mit Recht als international bedeutende Edelsteinmetropole. Auf grossen Landkarten kaum zu finden, liegt das 30.000-Seelen-Städtchen im schmalen Talstreifen an den Ufern der Nahe und erstreckt sich zu beiden Seiten des Flusses auf die Höhen sowie entlang des linken Nahezuflusses Idarbach.
Aus Platzmangel kamen findige Stadtplaner vor Jahrzehnten auf die Idee, das Verkehrsproblem der Stadt, die Tag für Tag unter Blechlawinen zu ersticken drohte, mit einer bis dahin einmaligen Brücke zu lösen, die längs über den Fluss Nahe gebaut, den letzten verbliebenen Freiraum nutzte, um fortan die Bundesstrasse B41 durch den Stadtteil Oberstein zu leiten. Die B41 ist die wichtigste regionale Strassenverbindung vom Rhein über Bad-Kreuznach und Kirn nach Idar-Oberstein und weiter nach Birkenfeld und ins Saarland. Durch diese verkehrspolitisch mutige und konsequente Massnahme wurde Idar-Oberstein zu einer fast schon wieder gemütlichen Stadt, die mit moderner und leistungsfähiger Verkehrsanbindung weite Stadtbereiche vom Durchgangsverkehr verschont. Die Pläne zu dieser ungewöhnlichen Verkehrsführung stammen aus den 1850er Jahren, konnten wegen nicht enden wollender Widerstände aber erst in den 80er Jahren realisiert werden, als auch dem letzten Projektgegner sprichwörtlich die Luft ausging. Heute bietet Idar-Oberstein ein modernes und zugleich partiell historisches Stadtbild mit vielen grosszügigen Fussgängerbereichen. Lobenswert viel Parkraum in Zentrumsnähe ermöglicht es dem Besucher, auf stets kurzen Wegen die Edelsteinstadt bequem zu Fuss in mehreren Etappen zu erkunden.
Von Osten her kommend, naheaufwärts, erreicht man auf der B41 entlang der Einkaufszentren auf einem ehemaligen Kasernengelände und durch den ....Tunnel den Stadtteil Oberstein. Eine grosse Skulptur, künstlerisch einem Kristall nachempfunden, weist dem Besucher bereits am Tunneleingang auf die zentralen Sehenswürdigkeiten Idar-Obersteins hin, Schmuck und Edelsteine in Hülle und Fülle.

RLP
Dieses, durchaus markante und zugleich einfallsreiche Kunstwerk der Moderne wird im Volksmund gerne abschätzig als "die Pommes-Schale" diffamiert.
Der Hunsrücker, ob nun auf den kargen Höhen oder in einem der vielen schattigen Täler, scheint derlei lästerliche Bezeichnungen zu mögen, und er geht mit seiner Historie nicht immer glimpflich um. Er betrachtet sich und seine Heimat oft mit einem erfrischenden Schuss Selbstironie. So wird ein nicht gerade unbedeutender Fluss wie die Nahe gerne mal als "die Bach" bezeichnet oder man spricht ganz selbstverständlich vom "Hundsbuckel". Vielleicht liegt es am kargen Leben früherer Generationen, dass man hier nicht zu Selbstüberschätzung neigt. Auch der inzwischen international bekannte und beeindruckend ausgebaute Flughafen Hahn blieb bei den meisten Einheimischen der "Flugplatz".


Den wenigsten Bewohnern dieser Traumlandschaft scheint die hohe Lebensqualität bewusst zu sein, die dieser Teil Deutschlands bietet. Die Sommertemperaturen sind gemässigt, Wasserknappheit ist selten, die Winter sind manchmal streng, aber keinesfalls von lang anhaltenden chaotischen Schneefällen begleitet. Das Frühjahr beschert eine bezaubernde Vielfalt an heimischen Blüten, und der Herbst durchdringt den Mischwald mit allerlei Nuancen von Laubfärbungen zwischen dem noch satten Tannengrün. Trotz seiner geringen Besiedlungsdichte verfügt der Hunsrück über eine bemerkenswert gute Infrastruktur, die es auch dem Urlauber ermöglicht, bequem und schnell interessante Besichtigungsziele zu erreichen.

Viele der besonders guten Strassenverbindungen entstanden im Zuge des Ausbaus am Flughafen Hahn, der im Laufe der letzten Jahre in allen Richtungen an die Fernstrassen angebunden wurde. Die Bahnverbindungen sind nicht gerade überragend, was aber wiederum der allgemeinen Ruhe zuträglich ist. Das Elend rappelnder und pfeifender Züge bleibt den Urlaubern im Hunsrück weitgehend erspart. Gut erreichbar hingegen ist der Hunsrück für Fernreisende per Flugzeug. Die Verbindungen zu vielen Regionalflughäfen sind preiswert, und ab Hahn gibt es Mietwagen.
Wer mit dem Flugzeug anreist, um den Hunsrück zu erkunden, kann sich im nahen Kirchberg auch ein Reisemobil mieten. Damit klärt sich auf einfache Weise sowohl die Frage nach Mobilität als auch die Unterkunftssuche. Am besten erreicht man die Region aber mit dem eigenen Auto. Unterkünfte bieten Hotels und Pensionen, aber auch viele Privatvermieter. Auch finden sich besonders familienfreundliche Angebote sowie Urlaub auf dem Bauernhof oder auf einem der Reiterhöfe im Hunsrück. Die Nähe zu den benachbarten Niederlanden sorgt für eine gute Auswahl an Campingplätzen. Bei wohl keiner anderen Nation steht der Urlaub mit eigenem Wohnwagen so hoch im Kurs. Caravanstellplätze sind gefragt, und das Angebot ist vielseitig.
Die meisten Campingplätze sind, wie so oft, in Strassennähe. Bei genauerer Suche finden sich aber auch absolut ruhige Campingplätze wie das nahe der Stadt Idar-Oberstein gelegene Edelsteincamp in Schauren. Im unteren Ortsteil der Hunsrückgemeinde Schauren, in Hammerbirkenfeld, erstreckt sich dieser naturdominierte Platz in idyllischer Lage an den Ufern eines kleinen Baches, der leise und unaufdringlich durchs Gelände plätschert und dem Platz ein ganz besonderes Flair gibt. Kein Strassenlärm und keine Kirchenbimmel stört die Ruhe. Das Edelsteincamp ist überschaubar und steht damit ganz im Gegensatz zu vielen der grossen bekannten Campings entlang der Mosel. Eine gepflegte Pizzeria mit sehr moderaten Preisen und netter Sonnenterrasse gehört seit 2011 ebenso zum Angebot.

Weitere Campingplätze rund um Idar-Oberstein finden sich schnell anhand der Beschilderungen entlang der Bundes- und Landstrassen.
Zentrum der Region, ob zum Einkauf oder zum Besuch von Sehenswertem, ist die Edelsteinstadt Idar-Oberstein.
Das Deutsche Edelsteinmuseum in einer denkmalgeschützten Gründerzeitvilla lädt zum Besuch seiner weltweit einmaligen Ausstellung. Auf drei Etagen eröffnet sich mit über 10.000 Exponaten die Welt der Edelsteine, von Achaten bis zu Diamanten und vom Rohkristall bis zu den geschliffenen Edelsteinen.

Sechzig Meter über dem Nahetal liegt die Obersteiner Felsenkirche, eingebettet in die steil aufragende Felswand.

Der Aufstieg führt über 200 Treppen, vorbei an der Obersteiner Stadtmauer, nichts für untrainierte Spaziergänger. Wer die Mühsal dennoch auf sich nimmt, dem öffnet sich der Ausblick bis hinunter in die Altstadt von Oberstein, ins Nahetal und über die bewaldeten Höhen des Hunsrück. Die zwischen 1482 und 1484 errichtete Kirche birgt unter anderem ein aussergewöhnliches Altarbild eines unbekannten Meisters, wertvolle Tafelmalereien, und kunstvolle Ornamentschnitzereien. In den Wintermonaten ist der Weg zur Kirche gesperrt.
Selten findet man die Entwicklung einer Befestigungsanlage so eindrucksvoll auf einen Blick wie auf den Höhen von Oberstein, wo gleich drei Burgen so unmittelbar beieinanderliegen. Das Schloss Oberstein zeigt sich in direkter Nachbarschaft zu zwei Vorgängerburgen. Die Burg im "Loch", die weltbekannte Felsenkirche (1482 durch Graf Wirich IV. von Daun Oberstein zum Gotteshaus umgestaltet) und die Burg Bosselstein auf dem darüberliegenden Felsbuckel (umgangsspr. Bossel) aus dem ausgehenden 12. Jahrhundert.
Von ihr ist noch ein Turmstumpf sowie einige Mauern erhalten. Der fortschreitende Verfall der Anlage dauerte bis 1981 an. Eine engagierte Bürgerschaft mit inzwischen über tausend Mitgliedern setzt sich seither für die Erhaltung des Baudenkmals ein. Inzwischen wurden einige Räume stilvoll restauriert und können auf Bestellung auch benutzt werden.
Seit 1998 ist die Stadt Idar-Oberstein Eigentümer der Anlage. Gerne werden die Räumlichkeiten für Hochzeiten genutzt. Auf Wunsch können standesamtliche Trauungen in den historischen Gemäuern des Schlosses vollzogen werden. Nach einer kirchlichen Trauung im einzigartigen Ambiente der Felsenkirche bietet der renovierte Wappensaal den exclusiven Rahmen für die Hochzeitsfeier. Reservierungen nimmt der Burgenverein entgegen. Das Schloss Oberstein und die Ruine Burg Bosselstein sind ganzjährig für Besucher geöffnet. Führungen organisiert auf Anfrage der Burgenverein.

RLP


     
     
     





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