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Das Département Indre-et-Loire liegt in der Mitte von Frankreich in der Region Centre. Die Flüsse Loire, Cher, Vienne und die Creuse sind die bedeutenderen Gewässer im Departement. |
Tours ist die Hauptstadt des Départements Indre-et-Loire. Die Stadt liegt an der Loire, zwischen Orléans und der Atlantikküste. Den Besucher erwartet hier rund um das Schloss Villandry einer der schönsten Schlossgärten. |
Der Renaissancegarten wurde Anfang des 20. Jahrhunderts entworfen. Interessant ist die Kombination von Zier- und Nutzpflanzen. Zwischen der reichen Blumenpracht finden sich immer wieder Obst und Gemüse. Vom Burgfried des Schlosses überblickt man die grosszügige Terrassenanlage. |
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In Rigny-Ussé, etwa zehn Kilometer nord-östlich von Chinon liegt am südlichen Ufer des Indre, einem Seitenfluss der Loire das Schloss Ussé. Es zählt zu den bekanntesten Loireschlössern und gleicht mit seinen vielen spitzen Dächern einem Märchenschloss. Das Schloss ist ein beliebtes Ausflugsziel am Rand des Forstes von Chinon im Département Indre-et-Loire. Im Inneren werden im mehreren Räumen Szenen aus dem Märchen "La Belle au bois dormant" mit Figuren nachempfunden. Die Geschichte des französischen Schriftsteller Charles Perrault ist die Französische Version von Dornröschen, zu welcher sich der Autor angeblich hier inspirieren liess. ![]() |
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Historisch
hat gerade dieser Ort noch mehr zu bieten. Die Geschichte des Heiligen
Martin hejt zurück auf einen Römischen Legionär aus dem 4. Jh, der seinen
Mantel teilte und so einen Bettler vor dem Erfieren rettete. St. Martin
wurde später Bischof von Tours. Die Gebeine des Heiligen in der
Basilika Saint Martin sind heute eine Pilgerstätte. |
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Amboise
an der Loire liegt ca. 20 km östlich von Tours. Hier war ursprünglich eine
Festung der Gallier, die dann von den Römern übernommen wurde. |
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Im
März 1560 spielte die Stadt während
der Religionsstreitigkeiten eine unrühmiche Rolle mit der sogenannten
Verschwörung
von Amboise. Durch dieses Blutbad ging Amboise in die Französische Geschichte
ein. Am Schloss wurde eine grosse Zahl aufständischer Protestanten
gehängt. |
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In einer kleinen Kapelle befindet sich das Grab
von Leonardo da Vinci. Dieser kam 1516 auf Einladung von König Franz I.
nach Amboise. Der Künstler vergbrachte im Schloss Le Clos-Luce seine
letzten Jahre. Seine Wohn- und Atelier-Räume können heute dort besichtigt
werden. |
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