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Das
Departement Loiret liegt in der Mitte Frankreichs und ist Teil der
Region Centre. |
Der
Fluss Loire verläuft auf einer
Länge von mehr als 1000 km durch mehrere Französische Departements.
Trotz der beachtlichen Länge führt
die Loire vergleichsweise wenig Wasser und ist daher auch keine eigentliche Schiffahrtsstrasse. |
Eindrucksvoll
ist das Tal der Loire dennoch. Zahlreiche kleine Inseln im Fluss
und die schön anzusehenden Uferverläufe
machen
die Loire in weiten Abschnitten zu einer Sehenswürdigkeit für Naturfreunde. |
Urlauber mit Interesse an Geschichte, Kunst und
Architektur besuchen gerne das Loiretal wegen der über 300 Schlösser, für die das Tal der Loire weltbekannt wurde. Landschaftlich interessant ist bereits der im Süden Frankreichs beginnende Oberlauf der Loire, die sich von hier aus in Richtung Norden zieht. Auf halber Flussläge wechselt der Verlauf in Richtung Westen zum Atlantik hin. Hier liegt zu beiden Ufern der Loire die Stadt Sully-sur-Loire im Département Loiret. Das Tal ist in diesem Teil recht breit und flach. So entwickelte sich bei Sully bereits im angehenden Mittelalter ein wichtiger Handelsweg, der an einer Furt durch den Fluss führte. Der erste Brückenbau dieser Route datiert auf das 10. Jahrhundert. |
Diese topographische Besonderheit kommt Campingurlaubern
entgegen, da sich in diesen Ebenen immer wieder wunderbar gelegene Campingplätze finden. Zugleich befindet man sich zwischen Sully und Chalonnes-sur-Loire in einem Abschnitt, der auf einer Länge von fast 300 Kilometern Teil des Weltkulturerbes ist. Der Weinbauort Chalonnes liegt im Département Maine-et-Loire, etwa 20 Kilometer südwestlich von Angers. Im Unterlauf ist frei von Staustufen und Schiffe nutzen weitgehend ein den Fluss begleitendes Kanalsystem. Früher waren Transportschiffe generell kleiner und hatten auch meist weniger Tiefgang, so konnte die Loire als Schiffsweg gebnutzt werden. Für heuteige Ansprüche ist der Fluss nur noch zwischen der Mündung und der Stadt Nantes schiffbar. Oberhalb von Nantes wird sie neben Fischernbooten noch von Ausflugsschiffen befahren. Die Loire selbst ist ein frei fliessendes Gewässer. Nur im Oberlauf wurde der Flusslauf ab der Stadt Roanne mit mehreren Schleusen versehen. |
Zu
den Schlössern der Loire zählen je
nach Definition, ab welcher Grösse man ein historisches Gebäude
als Schloss bezeichnen möchte, etwa 300 bis 400 Anlagen, die entlang
der Loire und ihrer Nebenflüsse in den Regionen Pays de la Loire,
Centre und Bourgogne zu finden sind. Im Tal der Loire sind vor allem
die mittleren Abschnitte und der Unterlauf ab Orléans bis zur
Mündung in den Atlantik sowie die Nebentäler von Indre und
Cher beliebte Reiseziele. Unzählige Bauwerke vom Mittelalter an
bis durch alle Epochen der europäischen Kunstgeschichte sind Highligts
für Kunst- und Architektur-interessierte Reisende. Das grösste und beeindruckendste Schloss ist Château Chambord, das unter König Franz I. am Beginn des . Jh als Jagdschloss erbaut wurde. Eine architektonische Besonderheit ist die doppelt ausgeführte Wendeltreppe. Sie ist ein Entwurf von Leonardo da Vinci und ermöglicht es heute, dass Besucher im "Einbahnverkehr" das Anwesen betreten und verlassen können. |
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Der
Besucheranturm auf dieses berühmte Schloss
ist zwar enorm, aber bei den 400 Räumen, die es zu besichtigen
gilt,
verteilt sich das ganz akzeptabel. In den Sommermonaten wird der Besuch von Château Chambord durch beeindruckende Lichtinszenierungen zu einem besonderen Erlebnis. |
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Die
Stadt Orléans an der Loire ist Universitäts-
und Bischofssitz und hat rund
115.000 Einwohner. Mit einer eindrucksvollen Kathedrale und weiteren
historischen und architektonischen Besonderheiten zieht Orléans die
Besucher an.
Ein Rundgang durch Orléans steht natürlich auch im Zeichen von Jeanne
d'Arc und dem kämpferischen Leben dieser "Jungfrau von Orléans".
Die grossen
Glasfenster der Kathedrale erzählen in Bildern die kurze Lebensgeschichte
der jungen Bauerntochter, die 1429 auf dem Scheiterhaufen endete. |
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