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Das Departement Maine-et-Loire liegt im Westen Frankreichs in der Region Pays de la Loire. Es ist der Grossteil des früher unter dem Namen "Region Anjou" bekannten Gebietes. |
In diesem Departement mündet der Fluss Maine in die Loire. Die umliegenden Départements sind Ille-et-Vilaine, Mayenne, Sarthe, Indre-et-Loire, Vienne, Deux-Sèvres, Vendée und Loire-Atlantique. |
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Die Stadt Saumur nahm ihren Ursprung
mit einer Burg aus dem 9. Jahrhundert. 1026 löste der Graf
von Anjou
die bis dahin herrschenden Grafen von Blois ab und gab der Region wirtschaftlichen
Auftrieb, Saumur entwickelte sich zu einem regional bedeutenden Handelsplatz. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich Saumur mit einer bekannten protestantische Akademie zu einem geistigen Zentrum der Hugenotten. Die Verfolgung und Vertreibung der Hugenotten leitete dann auch den wirtschaftlichen Niedergang dieser Handelsstadt ein. |
Um Saumur befindet sich heute ein wichtiges Weinbaugebiet
mit namhaften Wein- und Sektkellereien. Ebenso ist Saumur massgeblich
an der Produktion und Verarbeitung von Champignons beteiligt. Diers
liegt nicht zuletzt an einem weitreichenden Höhlensystem zwischen Angers
und Saumur. Seit dem 10. Jahrhundert wurde hier der relativ weiche
Kalkstein als Baumaterial abgebaut. Dieser helle Kalkstein gab den Schlössern
und Kirchen die charakterisitische helle Farbe. Die so entstandenen Höhlen dienten Teilen der Bevölkerung in späterer Zeit auch als Behausung und Zufluchtsstätte. |
An heissen Tagen empfiehlt sich ein Besuch dieser
Höhlen zwischen Saumur und Angers. Eine konstante Temperatur zwischen
11 und 14 Grad macht heisse Sommertage nicht nur den Champignons angenehm. Zu besichtigen sind Weinlager, Betriebe der Pilz- und der Schneckenzucht sowie authentisch erhaltene Wohnhöhlen. Kleine regionbezogene Museen und Sammlungen informieren über die traditionelle regionale Wirtschaft. Zu den beliebtesten Souvenirs zählt hier natürlich eine Flasche guten Weines. - Französische Weine - |
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