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Cuiseaux - Arrondissement Louhans

Mâcon - Schloss Cormatin

Navilly-sur-le-Doubs


Louhans - burgundischer Teil der Bresse
St. Julien und St. Martin Sennecey le Grand



Mâcon liegt an der Saône und ist ca. 60 km nördlich von Lyon erreichbar.

Die Stadtgründung geht zurück auf die Römer , die hier ein Castrum errichteten. Im 6. Jahrhundert wurde das Gebiet durch die Franken erobert. Mâcon wurde 536 Bischofssitz.

Im 13. Jahrhundert wurde die Stadt Hauptsitz der Grafschaft Burgund.
Etwa 40 km nördlich von Mâcon am Ufer des Flusses Grosne liegt die Gemeinde Cormatin. Die wohl bedeutendste Sehenswürdigkeit ist hier das Schoss Cormatin.
Nicolas Chalon du Blé entstammte einem alten burgundischen Adelshaus. Er liess um 1610 als Gouverneur von Chalon dieses Schloss errichten.
Mit seinem tiefen Wassergraben und einer massiv erscheinenden Architektur zeigt der Komplex festungsartige Züge.

Das Schloss Cormatin beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Barockgemälden, vornehmlich Portais.
Ansatzweise geben die zur Besichtigung freigegebenen Räumlichkeiten einen Eindruck von der damals reichen Verzierung im Innenbereich des Gebäudes.
Im grosszügigen Schlossgarten überrascht ein Labyrinth den Besucher.
In der Stadt Cluny und seiner Umgebung, dem Clunisois findet der Reisende zahlreiche Schlösser, Höhlen, Kirchen aus romanischen Epochen sowie Museen, die über die regionale Kultur, Geschichte und Wirtschaft informieren.
Die kleinen Dorfmuseen sind häufig in Museumsverbünden zusammengeschlossen. Museen, die sich mit dem Thema heimischer Wirtschaft und altem Handwerk befassen präsentieren sich unter dem Begriff Ecomusée und verweisen gegenseitig auf zusammenhängende und korrespondierende Themen.
Bedeutenden Einfluss, auch auf andere Länder Europas, hatte die Cluniazensische Reform, einer vom burgundischen Benediktinerkloster Cluny ausgehende geistliche Reformbewegung des Hochmittelalters. Im Mittelpunkt der Bewegung stand die Frömmigkeit des einzelnen Mönches, die täglichen Gottesdienste bekamen zentralere Bedeutung. Die Benediktsregel ( Benediktinerregel ), eine von Benedikt von Nursia im 6. Jh aufgestellte Mönchsregel war gestrenger Leitfaden dieser Reform. Bereits seit dem Mittelalter war sie Grundlage des Benediktinerordens, sie war im Laufe der Entwicklung aber immer unterschiedlicher interpretiert worden.

Die Cluniazensische Reform führte auf eine strengere Einhaltung zurück.
Auch architektonisch zeigte dieser Neubeginn seine Wirkung. Besonders die Abteikirche von 981 hatte spürbaren Einfluss auf den deutschen Kirchenbau des 11. Jahrhunderts. Charakteristisch für Bauten dieser cluniazensischen Reform war die klare Schlichtheit der Grundrisse, Wände wurden flächiger, man verzichtete auf mächtige Gewölbe und auf Krypten, Reliefschmuck trat in den Hintergrund.


Klosteranlage in Hirsau

In Deutschland wirkte sich dieser neue Stil ebenso aus. Beispiele hierfür finden sich in Alpirsbach und Hirsau. Hier lehnt sich der Grundriss des Klosters an das benediktinische Klosterbauschema an und verdeutlicht den Stil cluniazensisch beeinflusster Reformklöster.
Änderungen in der Liturgie machten diese baulichen Massnahmen notwendig. Die Anzahl der gelesenen Messen nahm zu, somit musste der Teil der Kirche, der den Priestern diente, vergrössert werden. Der Hauptchor wurde wichtiger und drängte Krypta und Westchor zurück.

Blick auf Hirsau

Von Mâcon aus erreicht man Cluny auch mit dem Fahrrad innerhalb etwa einer Stunde über den regional bedeutendsten Radweg "Voie Verte".
Wer das eigene Rad nicht dabei hat, findet Mieträder an Fahrradstationen, die bei den jeweiligen Tourist-Infos erfragt werden können.

Für Camper ist zu beachten, dass auf vielen Campingplätzen im Laufe des Oktobers die Winterpause beginnt.



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