Var 83
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Das Departement Var liegt an der Mittelmeerküste und ist Teil der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur.
 



Sehenswert sind die Megalithen im Departement Var

Begriffserklärung für "Dolmen"
Das Wort Dolmen stammt aus dem Bretonischen und bedeutet im ursprünglichen Sinne Steintisch
Gebräuchlich ist die Bezeichnung für ein in der Regel aus großen Steinblöcken errichtetes Bauwerk.




 
Mit einer Vielzahl von Dolmen und Menhiren aus der späten Jungsteinzeit finden sich im Departement Var bedeutende Zeugnisse dieser Epoche.
Diese Megalithen finden sich im Departement Var bei Brignoles und Cabasse, in den Massiven Maures und Estérel bei La Londe und in Collobrières sowie in Draguignan.
Saint-Cyr-sur-Mer liegt an der Mittelmeerküste zwischen den Gemeinden Bandol und La Ciotat im Westen des Département Var / Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.
Sehenswert ist hier die Site de Tauroentum
Die Ausgrabungsstätte liegt in der Bucht von Lecques im Baumelles-Viertel.
Hier sind bedeutende Überreste aus der römischen Besatzungszeit zu sehen.
Die Ausgrabungen begannen bereits im 17. Jahrhundert. Nach der Freilegung einer gallo-römischen Villa aus dem 1. Jh. v.Chr. wurde die Fundstätte 1926 unter Denkmalschutz gestellt.

1913 wurde in der Stadt das erste Wasserleitungsnetz fertiggestellt. Zu diesem Anlass wurde im Zentrum von Saint-Cyr auf dem Grande Place eine Freiheitsstatue aufgestellt.




Die Ausgrabungsstätte von Olbia in Hyères gehört zu den bedeutendsten an der Mittelmeerküste und geht zurück auf eine im 4. Jh. v.Chr. gegründete griechische Seehandels-Niederlassung.
Hier wurden zahlreiche Überreste aus der griechischen und römischen Zeit gefunden. Zu sehen sind Festungsmauern, Tempel, Thermen und einige Wohnhäuser.
Das heutige Fréjus war eine bedeutende Ansiedlung an der Römerstraße Via Aurelia.
Der Ort liegt über der Argens-Ebene und nannte sich zu römischer Zeit Forum Julii.
Frejus war ein wichtiger strategischer Punkt und spielte auch eine bedeutende wirtschaftliche Rolle in der damaligen Provincia Romana.
Sehenswert sind hier die Stadtmauer, der Aquädukt, die Arenen, römisches Theater und ein archäologisches Museum.
Der Bischöflicher Kreuzgang in der Kathedrale von Fréjus wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert erbaut. Die aus dem 15. Jahrhundert stammenden Deckentafeln zeigen Darstellungen von Tieren und Ungeheuern.



Das Mémorial du Débarquement en Provence liegt auf dem Berg Faron.
Der Der Turm Beaumont diente ursprünglich der Verteidung der Weststadt von Toulon und wurde zwischen 1843 und 1845 erbaut. Die Aussichtsplattform auf dem Turm Beaumont verdeutlicht die strategische Bedeutung und gibt dem Besucher einen guten Überblick über die Region.
Heute befindet sich hier eine Gedenkstätte für die Landung der Alliierten im August 1944. Im Museum wird die Befreiung der Region durch die alliierten Truppen veranschaulicht.
Fort Balaguier In den Jahren zwischen 1633 und 1636 entstand zur Verteidigung des Hafens von Toulon das Fort Balaguier in La Seyne-sur-Mer mit Festungsmauer und Rundturm. Später kamen Geschützstellungen hinzu. Die Festung bietet ein Museum zur Geschichte der Seefahrt.
Im Nationalpark Port-Cros befindet sich die alte Festung Fort Sainte-Agathe auf der Insel Porquerolles. Sie dient heute als Unterkunft und beinhaltet ein Informationsbüro sowie eine Ausstellung von Unterwasserfunden aus den Wracks, die in der Bucht von Hyères geborgen wurden.


Die Festung Fort de l’Estissac auf der Insel Port Cros zeigt verschiedene Ausstellungen und bietet dem Besucher einen hervorragenden Ausblick auf einen großen Teil der Insel Port Cros. Vom Hafen aus ist die Festung in ca. 20 Min. zu Fuß erreichbar.
Der Nationalpark Port-Cros umfasst Land- und Wasserflächen um die Insel Port-Cros sowie die vorgelagerten Inseln Bagaud, Gabinière und Rascas sowie deren Küstenbereiche.
Auf der Nachbarinsel Porquerolles ist das staatliche Institut für Meeresbotanik, Conservatoire Botanique National Méditerranéen de Porquerolles ansässig.


Saint-Maximin-la-Sainte-Baume liegt im Département Var
Die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert entstandene Basilika Sainte Marie-Madeleine in Saint-Maximin wurde an der Stelle einer zuvor bestehenden Merowinger-Kirche errichtet, in der sich das Grab der Maria-Magdalena befinden soll.
Sie verfügt über das größte, gotische Kirchenschiff der Provence. Die Basilika zeigt wertvolles Mobiliar und eine grosse Barockorgel von 1773.



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