Tour - Douaumont in Lothringen / Meuse
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Douaumont
Bras sur Meuse, Fort de Vaux, Champs de Bataille, Tranchée des Baïonnettes Fleury devant Douaumont


Gedenkstätte in Bras-sur-Meuse


Monument Douaumont


Kasematte


Gedenkstätte Tranchée des Baïonnettes


die ehemaligen Strassen von Fleury
Tourenvorschlag :

Von Charny in den Nachbarort Bras-sur-Meuse, in Bras rechts abbiegen. Zu empfehlen ist ein Stop am dortigen Tourismusbüro (gleich linker Hand) gelegenen . Karten und Infomaterial liegt dort bereit. Als Service gibt es hier auch einen Internetzugang (Wifi / wlan). Kurz darauf links zu den "Champs de Bataille".
Der Weg führt vorbei am Rathaus von Bras-sur-Meuse.

D 913 Avenue du Douaumont, durch den Fôret Domainale de Verdun. Linker Hand die Gedenkstätte Tranchée des Baîonnettes, an dem auch der gefallenen Amerikaner gedacht wird.
Am zentralen Mahnmal Douaumont auf der Höhe befindet sich ein grosser Parkplatz und ein weiterer direkt an der D 913 beim Restaurant.
Ein Besuch im Monument lohnt. Eine Filmvorführung ist im geringen Eintrittsgeld enthalten.
Weiter Richtung Fort de Vaux liegt der ehemalige Ort Fleury devant Douaumont. Das Dorf wurde in den Kampfhandlungen von 1916 vollständig zerstört. Die Trichter der Granateinschläge ziehen sich über das gesamte Gebiet. Ehemalige Dorfgebäude sind durch Gedenksteine symbolisiert. In bedrückender Weise tragen die angelegten Spazierwege durch den zwischenzeitlich entstandenen Wald die Namen der früheren Strassen des Dorfes.

3 symbolträchtige Bäume wurden am 07.November 1998 zum 80. Jahrestag des Waffenstillstandes dem Frieden, der Freiheit und den Menschenrechten gewidmet.

Das Memorial de Verdun erreicht man im Laufe der weiteren Route. Gezeigt wird unter anderem die Nachbildung eines Schlachtfeldes.
Im weiteren Verlauf folgt Fort Vaux, vorbei an Kasematten, deren Anlage den Stellungskrieg kennzeichneten.
Wegweiser nach links beachten zu Fort Vaux. 2,5 km durch den Wald, am Ende steht das Fort, eine aus grobem Beton errichtete Anlage mit Besichtigungsmöglichkeit.
Zurück auf der D 913 bietet sich der Rückweg nach Charny an, oder die Weiterfahrt in das wenige Minuten entfernte Verdun. Der Weg nach Verdun führt dann über die D 603.


Rückweg direkt über Bras-sur-Meuse oder über Verdun



Rathaus von Bras-sur-Meuse


diesen Wegweisern folgen


Friede, Freiheit, Menschenrechte
symbolisieren diese 3 Bäume


Blick auf den Platz vor dem Monument



Hinweis auf das ehemalige Fleury



Verdun liegt im Département Meuse ( 55 ), welches Teil der Region Lothringen ( Lorraine ) ist. Metz erreicht man von hier aus in 80 km Entfernung, nach Nancy sind es etwa 90 km. Verdun wurde im 4. Jahrhundert Bischofssitz. Im Mittelalter spielte Verdun eine wichtige wirtschaftliche Rolle und war eine bedeutende Fernhandelsstadt.



Im 11. Jh war hier eine hohe Goldschmiedekunst ansässig. Im 13. Jh verlor Verdun an Bedeutung. Als Teil von Lothringen gehörte Verdun seit dem 10. Jh zum Ostfrankenreich, im 16. Jh wurde die Region Französisches Protektorat und fiel im 17. Jh an Frankreich.
Im 16. Jh begann die militärische Befestigung der Stadt. Der weitere Festungsausbau erfolgte im 17. Jh.
1681 annektierte Ludwig der 14. Gebiete Lothringens.


Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 wurden Teile Lothringens wieder Deutsch. Entlang der daraufhin neu entstandenen Grenzlinie wurde auf Französischer Seite eine Festungslinie errichtet.
Aus strategischen Gründen wurde das Gebiet um Verdun gegen Ende des 19. Jh stark befestigt um wichtige Handelsrouten nach Paris zu sichern.


Denkmal Douaumont



Kasematte



zu einer der Kasematten

Der weitere Ausbau, besonders auf den Anhöhen um Verdun erfolgte Anfang des 20. Jh als die bestehenden Festungen modernisiert und ausgebaut wurden. Im Vorfeld des sich anbahnenden Ersten Weltkrieges entstand dann ein dichtes Netz von Forts und Bunkeranlagen in mehreren Festungsringen.
Fast das gesamte Jahr 1916 dauerte die Schlacht um Verdun, die über 300.000 Deutschen und Französischen Soldaten das Leben kostete.


Kapelle von Fleury devant Douaumont

Verdun wurde zum Sinnbild eines Krieges ohne Sieger, hält das Andenken an die Opfer in Ehren und mahnt die Lebenden zu friedlicher Nachbarschaft.
Besuchenswert ist die Kathedrale mit dem Weltfriedenszentrum im Bischofspalast, das ehemalige Schlachtfeld, die Soldatenfriedhöfe und Museen der Umgebung und hier besonders das Monument von Douaumont.

Lagekarte

ehemaliges Dorf

Fleury devant Douaumont






Museum Memorial de Verdun


Lange Zeit lag der Schatten der Ereignisse von Verdun auf dem Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen. Im Jahr 1967 wurde unter dem Schirmherrn Maurice Genevoix, einem Veteranen dieser Zeit eine eindrucksvolle Gedenkstätte bei Verdun geschaffen. Das Mémorial de Verdun in Fleury bietet dem Besucher ein beeindruckendes Bild von den Geschehnissen im Ersten Weltkrieg.

Gesamtansicht Fort Vaux

der Eingang zum Fort Vaux


Innenansicht Fort Vaux



auf dem Fort Vaux



Fort Vaux


Nebenbefestigung am Fort Vaux

Lagekare des Forts

Blick vom Memorial auf das Monument



Lorraine - Lothringen

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Route des Eglises
Charny und Bras-sur-Meuse
Kulinarisches
 


Die heutige Ruhe und Friedlichkeit der Region Lothringen danken wir einer erfreulichen Entwicklung innerhalb einer Europäischen Gemeinschaft, in der wir gelernt haben, kultivierter miteinander umzugehen.

Den zahlreichen Monumenten und Ehrenmalen, die auch dem Urlauber allerorts in der Region Lothringen auffallen werden, sollten wir mit dem angemessenen Respekt begegnen -

wurden doch ausgerechnet hier die dunkelsten Kapitel in der Geschichte zweier Völker geschrieben, die später zum Motor der Europäischen Verständigung wurden. Heute trägt Verdun den stolzen und würdigen Namen "Welthauptstadt des Friedens".


Gedenkplatz von Douaumont

Portal zur Kapelle

Monument innen


Monument innen


Kapelle


Innenansicht aus dem Turm


Nationalfriedhof


vor dem Monument


Museum im Monument


Westlich von Charny sur Meuse bei Marre befinden sich die Champs de Bataille von Bethencourt und Le Mort Homme.

Der dort angelegte Tunnel du Kronprinz sollte hauptsächlich der Versorgung und dem Verkehr in die weiter hinten gelegenen Stellungen dienen. Bis zu einer Länge von 900 m wurde er fertiggestellt. Die letzten geplanten 200 m wurden nicht mehr ausgeführt.
Nach der Eroberung besetzten nun die Franzosen diese Anlage.

In den Nebenstollen befanden sich Maschinenräume, eine Anlage zur Herstellung von Selterswasser aus einer Quelle, ein Sanitätsbereich und Unterkunftsstollen für zwei Kompanien sowie ein Küchenbereich.

Eine schmalspurige Feldbahn war für den Transport des Abraums installiert. Am Nordausgang des Tunnels sammelte sich während der Bauzeit eine große Abraumhalde, welche auch der französischen Aufklärung nicht entging. Daher konnten die Arbeiten nicht im Verborgenen fortgesetzt werden. und Artillerie gut bekannt. Sowohl die beiden Haupt- als auch die Nebeneingänge wurden im Laufe der letzten Jahre verschlossen..


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