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L'Albère Eine Tour von Le Perthus aus in die Berge der Pyrenäen. Durch Korkwälder in Höhen bis 1000 Meter. Le Boulou Südlich von Perpignan am Fluss Tech gelangt man auf dem Wege zur spanischen Grenze nach Le Boulou in den nördlichen Pyrenäen. Le Perthus Südlich von Perpignan liegt der Grenzübergang von Le Perthus in den nördlichen Pyrenäen - oberhalb von Le Perthus liegt eine durchaus sehenswerte Festungsanlage. |
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Sehenswürdigkeiten
am Mittelmeer und in Südost-Frankreich Céret Südlich von Perpignan bei Le Boulou nördlichen Pyrenäen führt die Strecke rechts ab in Richtung Céret und dem Künstlerort Collioure. Strände Im Osten des Departements Pyrenees-Orientales liegen die bekannten Strände und die Badeorte am Mittelmeer. |
Vom Grenzort Le Perthus aus gelangt man über eine teils abenteuerlich anmutende Bergstrasse hinauf in die Pyrenäen bis auf über 1000 Höhenmeter. Von Frankreich her kommend zweigt diese Route nach links ab. Etwas weiter der Hauptstrasse folgend liegt zur rechten Seite auf der Höhe die Festung von Le Perthus. |
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Tour in die Pyrenäen nach L'Albère und St. Martin |
![]() Bergstrecke in den Französischen Pyrenäen nahe der Spanischen Grenze im Departement Midi-Pyrenees |
Für grössere Fahrzeuge oder gar Wohnmobile oder Caravangespanne ist dieses kleine Kurvensträsschen weniger geeignet. Unter der Autobahnbrücke hindurch verläuft die Route zunächst parallel zur Grenzlinie auf französischer Seite und gibt erste Blicke frei in tief eingeschnittene Täler und auf Bergmassive der Pyrenäen. Endlos erscheint der Anstieg auf rund 1000 Höhenmeter. Das Panorama ist überwältigend. |
![]() Brunnen am Wegesrand in einem Pyrenäen-Bergdorf auf dem Weg nach St. Martin im Département Midi-Pyrénées. |
Nur vereinzelt trifft man auf Häuser oder gar Siedlungen, die Strecke kennt nur eine Richtung : aufwärts... Immer weiter wird der Blick in die unvergleichliche Bergwelt der Pyrenäen. Die Wälder sind noch dicht, sie lichten sich erst weit oberhalb gegen 2000 Meter ü/M. Hier zeigt sich die landschaftliche Vielseitigkeit der Pyrenäen, einem Naturraum Westeuropas, der bezüglich Landschaft, Flora und Fauna gegensätzlicher kaum sein könnte. Innerhalb weniger Kilometer entrückt man jeglicher Zivilisation, an die nur noch die einen oder anderen kreativ gezogenen Strom- oder Telefonleitungen erinnern. |
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Folgt man der Strecke einige wenige Kilometer, gelangt man zu ausgedehnten lichten Wäldern von Korkeichen. Die Naturkork-Bäume gedeihen zumeist in Höhen zwischen 500 und 1000 m, je nach Klimabedingungen aber auch darüber. Korkeichen sind lichtbedürftig und gedeihen daher in lockeren Beständen. Der Baum bevorzugt warme Regionen, Maximaltemperaturen bis 40 °C. Im Verbreitungsgebiet fallen die Temperaturen nur selten unter Null, aber auch Temperaturen bis zu -5 °C evtl. bis -10 °C übersteht die Pflanze ohne grosse Schäden. |
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Die Korkeiche erträgt Dürre und übersteht sommerliche Trockenzeiten. Korkeichen sind anspruchslos und wachsen auch auf mageren oder gar felsigen Standorten, auf Böden von kristallinem Schiefer, auf Gneis-, Granit- und Sandböden. Das Hauptverbeitungsgebiet der Korkeiche ist der Raum um das westliche Mittelmeer. |
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Auf nahezu 1000 m Höhe überrascht eine urgemütliche Berggaststätte rechter Hand. Die Einkehr lohnt. Die zunächst bescheiden wirkende Holzhütte bietet eine schöne Panoramaterrasse, uriges Ambiente und Kulinarisches nach Saison zu moderatem Preis. Weitere Informationen zu Chalet de L'Albère |
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Der östlichste Teil der Pyrenäen ist das Massif des Albères. Es reicht bis an die Küste des Mittelmeeres. Die Côte Vermeille, wie dieser Strandabschnitt genannt wird, bietet in ihrem nördlichen Bereich um Argelès-Plage und Saint-Cyprien-Plage Sandstrände. Sie sind etwas grobkörniger als im weiter nördlich gelegenen Département Aude. Im Südabschnitt der Côte Vermeille erheben sich die Berge nur wenige Meter von den manchmal schmalen Stränden entfernt. |
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Die Landschaft ist abwechslungsreich, und die schmalen Bergstrassen geben unvergessliche Ausblicke in die Region Albère. Zwischen Banyuls-sur Mer und Cerbère lohnt eine Tagestour auf der D914, die bis nach Spanien führt. Der erste spanische Ort ist Portbou, ab hier heisst die Küste Costa Brava. |
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Wer die Berge der Albère weiter im Landesinneren erkunden möchte, findet Sehenswertes südlich der Linie Le Boulou / Agelès sur Mer. Von der D618 abzweigend liegen Orte wie Saint André, Sorède oder Laroque-des-Albères. |
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Steile Gassen winden sich zwischen dicht aneinandergebauten Natursteinhäusern durch den alten Ortskern von Laroque des Albères. Eigentlich gut erreichbar, und dennoch nur selten von Touristen besucht, ist Laroque des Alberes ein durchaus sehenswertes Beispiel für Dörfer im Massiv der Alberes. Nur etwa 10 km vom Meer ist es der zweite Ort nach Sorède und von Le Boulou aus findet sich Laroque gleich nach dem Ortsausgang von Villelongue dels Monts. |
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Das mittelalterliche Dorfzentrum dominiert ein restaurierter Turm militärischen Ursprungs. Auch wenn dieser Wachturm keine direkte touristische Attraktion bedeutet, der Blick vom Château Belvédère aus belohnt für die Mühen des Aufstieges. In der Umgebung wächst auf den Freiflächen Obst und Wein, der Grossteil der Region besteht jedoch aus Wäldern, z.Teil auch mit den begehrten Korkeichen. |
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Sehenswert am Ortsrand von Laroque ist das Maison de l'Amande. In einer riesigen Plantage von Mandelbäumen bietet das "Mandelhaus" allerlei Spezialitäten rund um diese leckere Frucht. Neben grosszügig angebotener Verkostung bietet die Produktions- und Verkaufsstätte auch Gelegenheit zum Kauf verschiedenster Mandelprodukte. Inmitten der Mandelbäume bietet das Anwesen auch ein ruhig gelegenes Ferienhaus an. |
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Im Nachbarort Sorède ist es schon etwas lebendiger. Dennoch ist Sorède , unweit der Strände des Mittelmeers, am Fusse des Massivs von Albere, ein ruhiger, angenehmer Ferienort mit vielseitiger Gastronomie und nettem Ambiente. Stände mit regionalem Obst und Gemüse, Weinverkostungen, Markt am Dienstag und Freitag sowie zahlreiche Veranstaltungen in der Sommersaison erwarten den Besucher. |
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Von Sorède aus ist der Schildkrötenpark Vallée des Tortues in wenigen Minuten erreichbar. Die Zufahrt ist beschildert, ein grosser Parkplatz befindet sich direkt beim Eingang zum Freigelände. Der Park befasst sich mit der Nachzucht verschiedenster Schildkrötenarten und scheint um gute Haltung sichtlich bemüht. Die Anlage ist gepflegt und bietet interessante Informationen zu Herkunft, Haltung und Besonderheiten der einzelnen Arten. |
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La Vallée des Tortues ist ein Teil des geschützten Pyrenäental La Vallée Heureuse, wenige Kilometer südlich von Sorède. Täglich geöffnet, ist der Besuch besonders interessant bei schönem Wetter, wenn die Schildkröten aktiv sind. An heissen Sommertagen sollte man versuchen, den Besuch auf die Abendstunden zu legen, weil auch Schildkröten vernünftig genug sind, allzu hohen Teperaturen zu entfliehen. |
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Frühjahr und Herbst sind daher die besten Zeiten, wenn man sich intensiver mit den Bewohnern der grosszügigen Gehege befassen will. Zahlreiche Land- und Wasserschildkröten sind zu sehen. Erstaunlich ist die Gelassenheit, mit der die Schildkröten den Besuchern begenen. Parkbesucher kommen meist unmittelbar an die Tiere heran. Die Parkleitung vertraut sehr auf die Vernunft der Tierfreunde. Einzig bei den Schnappschildkröten wird baulich für etwas Distanz gesorgt. |
Für Familien ein idealer Ausflug ! |
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Von Laroque-des-Albères führt die kleine Landstrasse D11 in Richtung Westen nach Villelongue-dels-Monts und Montesquieu-des-Albères. |
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