Touren und Sehenswürdigkeiten in Pyrénées-Orientales, Céret
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L'Albère

Eine Tour von Le Perthus aus in dieBerge der Pyrenäen. Durch Korkwälder in Höhen bis 1000 Meter.

Le Boulou
Südlich von Perpignan am Fluss Tech gelangt man auf dem Wege zur spanischen Grenze nach Le Boulou in den nördlichen Pyrenäen.

Le Perthus
Südlich von Perpignan liegt der Grenzübergang von Le Perthus in den nördlichen Pyrenäen - oberhalb von Le Perthus liegt eine durchaus sehenswerte Festungsanlage.


Sehenswürdigkeiten am Mittelmeer und in Südost-Frankreich

Céret
Südlich von Perpignan bei Le Boulou nördlichen Pyrenäen führt die Strecke rechts ab in Richtung Céret und dem Künstlerort Collioure.

Strände
Im Osten des Departements Pyrenees-Orientales liegen die bekannten Strände und die Badeorte am Mittelmeer.




Midi-Pyrénées
( im Jahr 2010 )

Céret :

Der Camping Pyrénées-Orientales Mas-Llinas bei Le Boulou ist Ausgangspunkt für diese Tour.
Campingplatz in Le Boulou
Südlich von Perpignan am Fluss Tech gelangt man nach Le Boulou und weiter nach Céret in den nördlichen Pyrenäen.

Über die D115 ist man in wenigen Minuten in Céret, einer Kleinstadt am Rande der Ausläufer des Pic du Canigou im Département Pyrénées-Orientales. Die wenigen Reste der einstigen Stadtmauer sind um den zentralen Bereich am Place de la Liberté und dem Place de la République ( wie sollten sie auch anders heissen... ) attraktiv in Szene gesetzt.

Um Kirche Saint Pierre befinden sich die alten, bedrückend engen Wohnquartiere. Einige der Gassen sind schon für Radfahrer zu schmal, bucklig gewölbter Wegbelag aus Pflastersteinen, manchmal mit Versatzstücken aus bröselndem Beton, in dem noch Spuren von Zement zu erkennen sind, erfordert ordentliches Schuhwerk oder zumindest die erhöhte Aufmerksamkeit des Besuchers.

Einige der alten Wohnhäuser sind nicht viel breiter als die Eingangstür. Durch die eine oder andere schmale Gasse plätschert Wasser den Rinnstein hinunter. An heissen Sommertagen verschafft diese Stadtarchitektur von hohen Fassaden und massivem Pflasterstein angenehme Kühlung, an weniger sonnigen Tagen schimmert hingegen nur schwaches Tageslicht in das Labyrinth der Gassen.

Grosszügig wirkt da nur der grosse Boulevard an der Hauptstrasse, wo hochgewachsene ausladende Platanen den Blick entlang der Fassaden ehrwürdiger Bürgerhäuser unterbrechen. Architektonisch typisch sind hier die schmalen Balkone vor den bodentiefen Fenstern mit schmiede- oder gusseisernen Brüstungsgeländern, deren einstmals filigrane Struktur sich nach Jahrzehnten immer neuer Farbanstriche nur noch schwach erahnen lässt.

Das Musée d'Art moderne von Céret zeigt etwa 50 Werke von Pablo Picasso sowie Zeichnungen von Henri Matisse und ein Gemälde von Marc Chagall. Insgesamt verfügt das Museum für Moderne Kunst von Ceret über mehrere hundert Exponate. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts war Céret ein bekannter Treffpunkt für bildende Küstler. Picasso hielt sich im Sommer des Jahres 1913 längere Zeit in Ceret auf.



Collioure steht in direkter Verbindung zum Namen Henri Matisse, der als der Entdecker des Ortes für die Künstlerszene des angehenden 20. Jahrhunderts gilt.



Banyuls-sur-Mer und Port-Vendres, heute beliebte Touristenorte an der Côte Vermeille, waren zu dieser Zeit wichtige Treffpunkte der "wilden" Maler des Fauvismus.



Das Museum im aktuellen Gebäude gibt es seit 1993, die vorherige Unterbringung der Kunstwerke im ehemaligen Gefängnisgebäude seit den 50er Jahren schien wohl wegen des Besucheranstieges nicht mehr angebracht.


Wer sich in Céret durch die engen Gassen quetscht, wird immer wieder durch kleinere Freräume überrascht. Dort gibt es dann wieder einen etwas freien Blick, und der Ort zeigt seine freundliche Seite. Einladende Strassencafés unter Schatten spendenden Platanen prägen das Bild.









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