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![]() Die Strasse in das Ortszentrum von Etain ![]() Die Kirche des Heiligen Martin in Etain ![]() Turm und Hauptschiff der Kirche Saint Martin in Etain ![]() Stadtvilla in Lothringen ![]() Place Aristide Briand in Conflans ![]() Museum am Olace Aristide Briand ![]() Exponate im Museum ![]() Automatische Orgeln im Museum ![]() Grammophonsammlung im Museum |
Tourenvorschlag
: Von Verdun aus der Beschilderung in Richtung Metz folgen und die Autobahn vermeiden. Die Strecke führt über die Stadt Etain. Etain ist eine regional bedeutende Stadt, deren erste urkundliche Erwähnung als Villa de Stain bereits aus dem Jahr 707 stammt. Schon zu dieser Zeit galt der Ort als Zentrum für die umliegenden Siedlungen. Die Kirche Saint-Martin ist ein bedeutendes Werk des zitgenössischen Renaissance-Bildhauers Ligier Richier und beinhaltet ein Chor im Flamboyant-Gotischen Stil, einer Stilrichtung der europäischen Architektur und Kunst des Mittelalters. Zu dieser Zeit wurden in den Bauwerken der Gotik die zuvor üblichen, eher geradlinig bis leicht geschwungenen Ornamentformen abgelöst durch eine wesentlich geschwungenere Form, mit einer eher flammenförmigen Erscheinung - ein Stil, der sich besonders im Frankreich des 14. Jahrhunderts durchsetzte. ( Flamboyant bedeutet lodernd, flammend oder auch züngelnd - der kunsthistorische Begriff selbst stammt aber erst aus der Zeit um 1830 ) ![]() Das Rathaus von Etain Nach der Stadt Etain weiter der D 603 folgen in Richtung Metz. Man verlässt auf dieser Strecke das Departement Meuse und gelangt nach Meurthe-et-Moselle. Der erste Ort in diesem Departement ist Olley. ![]() Auf dem Wege passiert man auch das breite Tal des kleinen Flusses Orne in Lothringen. ( nicht zu verwechseln mit den anderen Orne-Flüssen, die es noch in Frankreich gibt ). Diese Orne ist ein relativ kleiner 80 km langer Fluss in Lothringen, der weiter nördlich bei Mondelange in die Mosel mündet. Gerne werden einige Flussabschnitte von Kanufahrern als Revier genutzt. ![]() Blick auf den Ort Jarny Einer der nächsten sehenswerten Orte auf dieser Route ist Conflans-en-Jarnisy. Ein kleines Privatmuseum zeigt Figuren und Musikinstrumente, die in der Vergangenheit von Schaustellern auf Jahrmärkten zum Einsatz kamen. Das kleine Musée de l'Art Forain et de la Musique Mécanique bietet Exponate wie automatische Orgeln, "Leiherkästen", Grammophone und Karussellfiguren in gut restauriertem und Original-Zustand. ![]() Weiter geht die Route in das Departement Moselle und somit auch nach Metz. Hier ist es in jedem Falle empfehlenswert, das Auto direkt in eine der zahlreichen Tiefgaragen zu verfrachten und das Zentrum zu Fuss zu erkunden. Die Wege zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind kurz und ergiebig an Eindrücken. Dennoch lohnt die Tour mit der kleinen Touristenbahn, über einen eigenen Kopfhörer erhält jeder Fahrgast individuell in seiner gewählten Sprache die passenden Informationen zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten. Gut beschildert ist die Tourist-Info leicht zu finden. |
![]() Historische Feuerwehrausstellung ![]() gesehen in Etain ![]() Gebäude in Etain ![]() Typische Schieferdeckung auf einer der architektonischen Schönheiten von Etain ![]() Brücke über die Orne ![]() Die Orne in Lothringen Der berühmte Stephansdom von Metz ![]() ![]() ![]()
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Bilder und Eindrücke von Metz |
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![]() Stadtbesichtigung in Metz ![]() Innenstadt in Metz |
Im 18. Jahrhundert entstanden in Lothringen zahlreiche bedeutende Bauten. Es war die Zeit von Stanislaus Leszczynski, dem damaligen König von Polen, der Herzog von Polen geworden war. Unter seiner Regie wurde unter anderem das berühmte Schloss Lunéville prächtig gestaltet und ausgebaut. Seine Ära hinterliess wohl die beeindruckendsten architektonischen Spuren in Lothringen und liess ihn als einen grossen Baumeister in die Kulturgeschichte des Landes eingehen. Deutlich sichtbar ist dieses Erbe auch in Nancy, wo rings um den Place Stanislas ein in sich geschlossenes Bild der zeitgenössischen Architektur restauriert wurde. |
![]() Blick zur Innenstadt ![]() Gasse neben der Kathedrale |
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Bis
hinein in die kleinsten Dörfer, aber besonders
deutlich zu finden in den Städten, ist das bauliche Erscheinungsbild
Lothringens mit einer geradezu unglaublichen Vielfalt an Bauwerken
von den Zeiten der Monarchie geprägt. Die Baumaterialien stammen teils aus regionalen Ressourcen, sind aber auch aus anderen Regionen importiert. Diese wurden kunstvoll verarbeitet und legen noch heute Zeugnis ab über den hohen Stand der damaligen regionalen Steinmetzkunst. |
![]() Strassencafes in Metz |
In
Metz kommt besonders der rote Buntsandstein zur Geltung, der mit
dem gelben Stein aus Jaumont kombiniert,
weite
Teile des Stadtbildes prägt. Bedeutende Bauwerke in Metz sind
unter anderem der beeindruckende Bahnhof, natuerlich die Kathedrale,
der Place de la Comédie oder auch die Porte des Allemands. Um
den Place Saint-Louis erhielten sich mittelalterliche Gebäude. Weiter Infos zu Lothringen und Bilder von Metz |
| Lorraine
- Lothringen |
Nancy Stenay Verdun | ||||||
| Bar-Le-Duc | Amneville | Aumetz | Lac du Der - Wassersport | ||||
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Weiter
Infos zu Lothringen und Bilder von Metz In Lothringen finden sich neben den vielen Schlössern, die zum Teil auch noch privat bewohnt werden, auch zahlreiche sehenswerte Kirchen und Kathedralen. Die Lothringische Sakralkunst war, bedingt durch die Grenznähe und wechselnde Herrscher, den verschiedensten Stilrichtungen der jeweiligen Epochen ausgesetzt. Aufgeschlossen für die zahlreichen Einflüsse fand dieser Austauch Ausdruck in der Vielfalt der grossen Zahl erhaltener Sehenswürdigkeiten. |
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Die Basilika Saint-Maurice in Epinal zeigt Einflüsse aus der Champagne und dem Burgund, Teile der Kathedrale Notre-Dame in Verdun stehen unter dem Einfluss der Romantik. In Metz zeigt sich die Gotik in der Kathedrale Saint-Etienne. Gotik und Romantik treffen sich im Bild der Kathedrale Notre Dame von Verdun. Saint-Pierre-aux-Nonnains in Metz gilt als die älteste erhaltene Kirche Frankreichs. |
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In Callunes im Bergland der beginnenden Vogesen findet der Besucher einen Garten mit Heidekrautpflanzen, Berchigranges stellt eine Vielfalt von Schlüsselblumen dar, die Gärten von Verdun fallen durch ihre geometrische Architektur auf, bei Nancy kombinierte man Jahrhunderte alte Bäume in eindrucksvoller Weise mit klassischen Statuen in Laneuveville-devant-Nancy. |
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Für Freunde des Jugendstils lohnt ein Besuch im Jardin de la Tortue in Nancy, und werdie Moderne schätzt, für den empfiehlt sich ein Besuch im Garten der Abtei Autrey oder auch im Schlossgarten von Pange bei Metz. |
Unter
dem Thema "Gärten ohne Grenzen" besteht eine Kooperation
vieler dieser Anlagen, die auch über Departementgrenzen hinweg über
die unterschiedlichsten Botanischen Sehenswürdigkeiten informieren. |
Ebenso von Interesse ist der Jardin-du-Paix in Bitche oder auch der "Garten einheimischer Pflanzen" in Scy-Chazelles. |
![]() Ortseingang nach Pange an der Nied |
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![]() Das Schlossanwesen hinter der Kirche von Pange |
![]() Im Ortszentrum von Pange steht unübersehbar die eindrucksvolle Kirche, hinter der sich das Schloss-Anwesen befindet. |
Unweit von Metz gelegen, befindet sich etwas östlich
der Ort Pange an der Nied. Auch wenn es kein direkt spektakulärer Ort ist, so vermittelt er doch dem Besucher einen Eindruck eines typischen Dorfes im Lothringen, in dem auch noch ein Hauch der Eleganz bestimmter Kreise zu früherer Zeit zu spüren ist. Das sorgsam instandgehaltene Schloss Pange wurde im Jahre 1720 von Jean-Baptiste Thomas, dem damaligen Marquis de Pange, an der Stelle einer früheren Festung erbaut. Die Gärten des Schlosses wurden als Teil des grenzüberschreitenden Netzes „Gärten ohne Grenzen” ausgezeichnet. |
![]() Im Gebäude der Ortsverwaltung befindet sich eine Tourist-Info. Ein Hinweisschild am Parkplatz informiert über Lage, Umgebung und einen Rundweg für Fahrradfahrer. |
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![]() Der Stephansdom mit der Kathedrale Saint-Etienne wurde in der Zeit des 13. bis 16. Jahrhunderts in Gotischem Stil aus gelbem Sandstein errichtet. |
Die
Kunst der Kirchenglas-Malerei erlebte in Lothringen seinen Höhepunkt
im 15. und 16.Jahrhundert. Mit Theobald von Lixheim und Valentin
Bousch verfügte die Region über zwei der bedeutendsten
Künstler auf diesem Gebiet in dieser Zeit. Anknüpfend an
diese Tradition etablierte im 19. Jahrhundert Laurent-Charles Maréchal
in Metz die seinerzeit grösste Werkstatt für Glasmalerei
in Frankreich. Im Stephansdom finden sich Fenster die von grossen Künstlern wie Marc Chagall oder auch Hermann von Münster geschaffen wurden. |
![]() Die Buntglasfenster haben die sagenhafte Fläche von 6.500 qm. Sie wurden seit dem 13. Jahrhundert bis in heutige Zeit stets von bedeutenden Künstlern der Epoche gefertigt. |
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![]() Gaststätte in Metz |
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